Zum Inhalt springen

Rheinkraftwerk Säckingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rheinkraftwerk Säckingen
Rheinkraftwerk Säckingen (Unterwasserseite)
Rheinkraftwerk Säckingen (Unterwasserseite)
Rheinkraftwerk Säckingen (Unterwasserseite)
Lage
Rheinkraftwerk Säckingen (Baden-Württemberg)
Rheinkraftwerk Säckingen (Baden-Württemberg)
Koordinaten, (CH) 47° 33′ 25″ N, 7° 57′ 25″ O (639012 / 267487)Koordinaten: 47° 33′ 25″ N, 7° 57′ 25″ O; CH1903: 639012 / 267487
 {{#coordinates:47,556944444444|7,9569444444444|primary
dim=1000 globe= name= region=DE-BW/CH-AG type=building
  }}
Land DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Baden-WürttembergDatei:Flag of Baden-Württemberg.svg Baden-Württemberg

SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz

Kanton AargauDatei:CHE Aargau COA.svg Aargau
Ort Bad Säckingen (D)
Stein (CH)
Gewässer Rhein
Höhe Oberwasser 310 m ü. NN
Kraftwerk

Betreiber Rheinkraftwerk Säckingen AG
Bauzeit 1961–1966<ref name="rksag1">Rheinkraftwerk Säckingen AG: Die Kerndaten. Abgerufen am 21. Juni 2011.</ref>
Betriebsbeginn Juli 1966<ref name="rksag1" />
Technik

Engpassleistung 73,6<ref name="rksag2">Rheinkraftwerk Säckingen AG: Das Maschinenhaus. Abgerufen am 21. Juni 2011.</ref> Megawatt
Ausbaudurchfluss 1450<ref name="rksag1" /> m³/s
Regelarbeitsvermögen 485 Millionen kWh/Jahr
Turbinen 2 × Kaplanturbinen (Voith)
2 × Kaplanturbinen (Escher-Wyss)<ref name="rksag2" />
Generatoren 4 × Drehstrom-Synchron
Sonstiges

Website www.rksag.de

Das Rheinkraftwerk Säckingen ist ein Flusskraftwerk im Hochrhein zwischen der deutschen Stadt Bad Säckingen und der Gemeinde Stein im Schweizer Kanton Aargau. Es steht in einer Flussbiegung wenige hundert Meter östlich der Altstadt von Bad Säckingen.

Betreiberin ist die Rheinkraftwerk Säckingen AG. Ihre Aktien werden zu 37,5 % von der EnBW Energie Baden-Württemberg, zu 12,5 % von der EnBW-Beteiligungsgesellschaft Energiedienst Holding AG sowie zu je 25 % von der Axpo AG (bis 2009 als Nordostschweizerische Kraftwerke AG, NOK, firmierend) und der vollständig im Besitz des Kantons Aargau befindlichen, aber an der Axpo Holding beteiligten AEW Energie AG gehalten. EnBW vermarktet Strom aus dem Kraftwerk unter dem Markennamen NaturEnergiePlus über eine Tochtergesellschaft.

Geschichte

Das Rheinkraftwerk Säckingen war bis zur Einweihung des neuen Wasserkraftwerks in Rheinfelden (Neues Wasserkraftwerk Rheinfelden) im Jahre 2010 das jüngste Wasserkraftwerk am Hochrhein zwischen dem Bodensee und Basel. Die Erstkonzessionierung wurde im Oktober 1959 bis ins Jahr 2046 bewilligt, Baubeginn des Kraftwerks war 1961, die Inbetriebnahme erfolgte im Juli 1966. Ab Herbst 2011 erfolgte eine grundlegende Sanierung im Rahmen eines Großprojektes, bei der die vier Turbinen nacheinander demontiert und erneuert wurden. Im Oktober 2023 wurde das Projekt technisch abgeschlossen.<ref>Geschäftsbericht 2023. Rheinkraftwerk Säckingen AG, abgerufen am 20. August 2025.</ref>

Technik

Das Kraftwerk verfügt über eine installierte Leistung von 73,6 Megawatt. Durchschnittlich werden im Jahr 485 Millionen Kilowattstunden (kWh) elektrische Energie produziert. Die Stromerzeugung dieses Kraftwerkes wird zwischen Deutschland und der Schweiz aufgeteilt. Das in einem funktionalen Stil errichtete Maschinenhaus ist etwa 145 Meter lang und befindet sich in der deutschen Rheinhälfte. Darin sind vier Kaplan-Turbinen mit je knapp 18 Megawatt (MW) Leistung liegend eingebaut, so dass kein hoher Ausbauraum erforderlich ist. Stattdessen laufen zwei Portalkräne über den Turbinen und den Generatoren, um Wartungsarbeiten ausführen zu können. Ein Kaplan-Rad hat einen Durchmesser von zirka 7,4 Metern.<ref>Alemannische Seiten: Kraftwerk Bad Säckingen</ref> Das Wehr steht in der Verlängerung des Maschinenhauses auf Schweizer Gebiet.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Rheinkraftwerk Bad Säckingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Quellflüsse: Kraftwerke Hinterrhein | Kraftwerke Vorderrhein

Alpenrhein: Reichenau

Hochrhein: Schaffhausen (altneu) | Neuhausen | Rheinau | Eglisau-Glattfelden | Reckingen | Albbruck-Dogern | Laufenburg | Säckingen | Ryburg-Schwörstadt | Rheinfelden (altneu) | Augst / Wyhlen | Birsfelden

Oberrhein: Kembs | Ottmarsheim | Fessenheim | Vogelgrun | Marckolsheim | Rhinau | Gerstheim | Straßburg | Rheinau-Gambsheim | Iffezheim Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein