Rheinischer Vielleger
| Rheinischer Vielleger | |
|---|---|
| Bestand: ausgestorben | |
| Herkunft | Region Niederrhein, Deutschland |
| Liste von Gänserassen | |
Der Rheinische Vielleger war eine vor allem in der Region Niederrhein verbreitete Hausgänse-Rasse.
Diese Legegans wurde am Niederrhein zwischen Kleve und Krefeld, Heinsberg und Wesel zur Konsum-Eier-Produktion genutzt. Zur Steigerung der Legeleistung durch gezielte Auswahl der Zuchttiere wurde von 1941<ref name="Rodewyk" /> bis 1965<ref name="deindl" /> oder 1970<ref name="deuka" /> ein Herdbuch geführt. Die höchste im Herdbuch dokumentierte Legeleistung einer Gans aus den 1950er Jahren beträgt 126 Eier in 265 Tagen.<ref name="RP" /> Nach Aufgabe der Zucht wurden die Tierbestände nach Ungarn und Frankreich verkauft. Die Rasse gilt heute als ausgestorben.
Rheinische Gänse werden heute noch in Frankreich, Italien, Ungarn und den USA zur Erhaltung der Rassemerkmale gehalten.<ref name="deindl" />
Literatur
- Adolf Rodewyk: Das Rheinische Gänseherdbuch und seine Auswirkungen auf die Leistungssteigerung der Landesgänsehaltung. In: Arbeiten aus der deutschen Tierzucht. Heft 31. Bonn 1950.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Rodewyk">Adolf Rodewyk: Das Rheinische Gänseherdbuch und seine Auswirkungen auf die Leistungssteigerung der Landesgänsehaltung. In: Arbeiten aus der deutschen Tierzucht. Heft 31. Bonn 1950.</ref> <ref name="deuka">Geflügelarten und Rassen - aus dem Spektrum der Nutzungsmöglichkeiten. Gänse. In: Deuka Geflügelbibel. Thomas Etteldorf, abgerufen am 10. Januar 2012.</ref> <ref name="deindl">Information Gans. (pdf; 358 kB) Rassen und Schläge. In: gieseker.de. Deindl GmbH und Co. KG, S. 1, abgerufen am 10. Januar 2012.</ref> <ref name="RP">Michael Baers: Kleve: Neuland fürs Gänse-Ei. In: rp-online.de. RP Online GmbH, 24. Januar 2009, abgerufen am 10. Januar 2012.</ref> </references>