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Restitution (Kunst)

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Unter Restitution von Kulturgütern versteht man die Rückerstattung geraubter, unrechtmäßig enteigneter, erpresster oder zwangsverkaufter Kulturgüter an die legitime Voreigentümerschaft oder deren Rechtsnachfolge.

Datei:IMG Restitutionsforderung1.jpg
Implizite Restitutionsforderung vor dem Humboldt Forum in Berlin

Grundsätzliches

Die Restitutionsfrage ist ein zentraler Aspekt der Thematik um Raubkunst, Beutekunst und Unrechtmäßigkeit des Kunsthandels und eine komplexe Rechtsfrage mit vielfältiger internationaler Verflochtenheit.

Als juristische, politische und individuelle Gründe für die Rückgabe kommen verschiedene Grundsätze infrage:

Bedeutend ist das Übereinkommen über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der unzulässigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut der UNESCO sowie die Verordnung (EU) 2019/880 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. April 2019 über das Verbringen und die Einfuhr von Kulturgütern.<ref>Vorbeugung gegen die illegale Einfuhr von Kulturgütern: Rat legt seinen Standpunkt fest. consilium.europa.eu, 7. November 2018</ref><ref>Vorlage:EU-Verordnung. In: EUR-Lex.</ref><ref>Vorlage:EU-Verordnung</ref>

Restitutionsfragen spezieller Epochen und Gegenden

Vorlage:Hinweisbaustein

  • Restitution von NS-Raubgut, die Rückgabe während des Nationalsozialismus geraubter Kunstwerke, siehe auch:
    • Washingtoner Erklärung (Grundsätze der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden) 1998
    • Deutschland:
      • Restitution des Vermögens von Opfern des NS-Regimes nach deutschem Recht (siehe Deutsche Wiedergutmachungspolitik)
      • §1 Abs. 6 Vermögensgesetz für NS-Opfer<ref>Vermögensgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Februar 2005 ({{#invoke:Vorlage:BGBl|getbgbl|2005n I S. 205|text={{{text}}}}}), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 23. Mai 2011 ({{#invoke:Vorlage:BGBl|getbgbl|2011n I S. 920|text={{{text}}}}}) geändert worden ist.</ref>
    • NS-Verfolgtenentschädigungsgesetz (NS-VEntschG)<ref>NS-Verfolgtenentschädigungsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Juli 2004 ({{#invoke:Vorlage:BGBl|getbgbl|2004n I S. 1671|text={{{text}}}}}), das zuletzt durch Artikel 4 Absatz 42 des Gesetzes vom 22. September 2005 ({{#invoke:Vorlage:BGBl|getbgbl|2005n I S. 2809|text={{{text}}}}}) geändert worden ist.</ref>
    • Österreich: Die Rückgabe und Entschädigung für während des Nationalsozialismus geraubtem Vermögen verfolgter Personen war nach dem Krieg in den Rückstellungsgesetzen geregelt (1946–49); seit 1998 gibt es das umfassende Kunstrückgabegesetz (Bundesgesetz über die Rückgabe von Kunstgegenständen aus österreichischen Bundesmuseen und Sammlungen), das aber nur auf Besitz der Republik Österreich bezogen ist. Siehe Restitution (Österreich)
  • Restitution von Kulturgütern aus kolonialen Kontexten: Vor allem der Bericht über die Restitution afrikanischer Kulturgüter hat seit 2018 zu intensiven Diskussionen und neuen Forschungen zur Provenienz und den Besitzverhältnissen solcher Kulturgüter aus kolonialen Kontexten geführt (siehe auch Rückgaben von Kulturgut kolonialer Herkunft).

Siehe auch

Literatur

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  • Andrea F. G. Raschèr: Restitution von Kulturgut: Anspruchsgrundlagen – Restitutionshindernisse – Entwicklung. In: KUR – Kunst und Recht, Volume 11, Issue 3–4 (2009) S. 122. doi:10.15542/KUR/2009/3-4/13
  • Andrea F. G. Raschèr: Kulturgütertransfer und Globalisierung: UNESCO-Konvention 1970 – Unidroit-Konvention 1995 – EG-Verordnung 3911/92 – EG-Richtlinie 93/7 – Schweizerisches Recht. Schulthess, Zürich 2000.
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Einzelnachweise

<references />