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Jūrmala

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(Weitergeleitet von Republik-Stadt Jūrmala)
Vorlage:LV-JUR (dt. Riga-Strand)
Wappen von Vorlage:LV-JUR
Jūrmala (Lettland)
Jūrmala (Lettland)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Staat: LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland
Verwaltungsbezirk: Republik-Stadt Jūrmala
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 58′ N, 23° 46′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LVKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 58′ 5″ N, 23° 46′ 13″ O
 {{#coordinates:56,968055555556|23,770277777778|primary
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Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“)
Fläche: 101,23 km²
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km²
Höhe: m
Stadtrecht: seit 1959
Webseite: www.jurmala.lv
Postleitzahl: 2008–2017
ISO-Code: LV-JUR

Jūrmala ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Führer durch Lettland, Buchdruckerei W. F. Häcker, Riga 1929, S. 49 ff.</ref>) ist ein lettischer Ostsee-Badeort am Rigaischen Meerbusen mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV Einwohnern (Stand: ).<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV</ref>

Geographie

Datei:Lettland jurmala strand 1.jpg
Strand von Jūrmala im Winter
Datei:Jurmala juli 2005.jpg
Blick auf die Küste
Datei:Jūrmalas Kazaņas Dievmātes baznīca (6).jpg
Orthodoxe Kirche der Kasaner Gottesmutter

In Jūrmala mündet die Lielupe ins Meer, 10 km südöstlich befindet sich die lettische Hauptstadt Riga.

Datei:JurmalaMajori2010Video.ogg
Ein Gang durch Majori (2010)

Jūrmala erstreckt sich über etwa 40 km nordwestlich von Riga entlang der Küstenlinie und setzt sich von West nach Ost aus 15 Teilorten zusammen:

Ķemeri (Kemmern), Jaunķemeri, Sloka, Kauguri, Vaivari, Asari, Melluži, Pumpuri, Jaundubulti, Dubulti, Majori (Majorenhof), Dzintari, Bulduri, Lielupe und Priedaine

Der Ortsteil Bulduri hieß deutsch früher Bilderlingshof und war vor 1914 der bevorzugte Sitz der deutsch-baltischen Intelligenz, des Geld- und Blutadels. Ein Teil zwischen Dzintari und Bulduri wurde eine Zeit lang Edinburgh genannt, zu Ehren der Eheschließung zwischen Maria Alexandrowna Romanowa und dem britischen Prinzen Alfred im Jahre 1874.

In Jūrmala gibt es Freizeiteinrichtungen, eine Promenade und Gastronomie. Der Ort hat einen langen weißen Strand, der sich nach Osten 10 km auf Riga zu erstreckt, während man westwärts, durch nichts unterbrochen, mehr als 20 km an einem Stück vorfindet.

Jūrmala ist ein Kurort, der nur nach Entrichtung einer Straßenbenutzungsgebühr, einer Art Kurtaxe, von Gästen befahren werden darf; er gilt als bevorzugte Wohnlage. Sehenswert sind die Villen in Holzbauweise aus der Zeit um 1900, die im Jugendstil errichtet wurden.

Im Westen Jūrmalas und dabei die Teilorte Ķemeri und Jaunķemeri umschließend liegt der nach dem Kurort Ķemeri (schwefelhaltige Heilquelle) benannte Nationalpark Ķemeri, mit ausgedehnten Feuchtgebieten, Lagunen und Mooren.

Geschichte

1783 wurde das Gebiet um Sloka (Schlock) vom Herzogtum Kurland abgeteilt und vom russischen Imperium übernommen. Ķemeri (deutsch: Bad Kemmern) war seit 1838 Kurort, nach Baldone der zweite im Gebiet des heutigen Lettland.<ref>Art. Baldone. In: Astrīda Iltnere, Uldis Placēns (Red.): Latvijas pilsētas. Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 1999, ISBN 9984-00-357-4, S. 73–76, hier S. 75.</ref> Sloka erhielt 1878 Stadtrechte. 1896 entstand eine Papierfabrik. Nach dem Bau der Bahnstrecke Torņakalns–Tukums wurde der Strand durch seine Nähe zu Riga ein beliebtes Naherholungsgebiet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zeitung Riga am Sonntag Nr. 153 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. April 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/periodika.lv vom 20. Juli 1930; abgerufen am 16. Juli 2019 auf periodika.lv.</ref> Verschiedene Strandorte wurden 1920 zur Stadt „Rīgas Jūrmalas“ (Strand von Riga) zusammengefasst. 1959 entstand die eigenständige Stadt Jūrmala durch die Eingemeindungen von Sloka und Ķemeri.

In Jūrmala fand bis 2014 der Musikwettbewerb „Jaunais vilnis“ (Neue Welle, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) statt.<ref>Krutoy bestätigt auch, dass die „Neue Welle“ in Sotschi stattfinden wird. (lettisch), delfi.lv am 26. Februar 2015, abgerufen am 16. Juli 2019.</ref> An diesem Wettbewerb nahmen Musiker aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion teil. Nach einem Einreiseverbot für drei russische Künstler, die die russische Krim-Annexion unterstützt hatten, sagten die russischen Organisatoren den Musikwettbewerb und weitere Festivals in Jūrmala ab und verlegten sie nach Sotschi und Swetlogorsk.

2017/2018 entstand der umstrittene Neubau der russisch-orthodoxen Kirche der Kasaner Gottesmutter.

Einrichtungen

In Jūrmala befindet sich das bekannte Konzerthaus Dzintaru koncertzāle und das Literaturmuseum Rainis-und-Aspazija-Sommerhaus.

Sehenswürdigkeiten

Städtepartnerschaften

Als Partnerstädte nennt Jūrmala folgende Städte:<ref>Sadraudzības pilsētas (lettisch) auf jurmala.lv, abgerufen am 16. Juli 2019</ref>

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Söhne und Töchter der Stadt

(in der Reihenfolge des Geburtsjahres)

Jūrmala in Film und Literatur

Der deutsche Spielfilm Das Blaue vom Himmel aus dem Jahr 2011 thematisiert das Schicksal einer deutschbaltischen Familie in der Stadt während der 1930er, 1940er und 1990er Jahre.

Literatur

Weblinks

Commons: Jūrmala – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Hinweisbaustein