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Reinhold Mathy

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Reinhold Mathy (* 12. April 1962 in Memmingen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der in der Bundesliga für den FC Bayern München und Bayer 05 Uerdingen auflief.

Leben

Vorlage:Hinweisbaustein Mathy ist der Sohn eines Spielzeugfabrikanten aus Memmingen und absolvierte eine Ausbildung zum Speditionskaufmann.

Mathy galt 1979 bei seinem Wechsel von seinem Heimatverein FC Memmingen aus dem Allgäu in die Jugend des FC Bayern als das größte deutsche Fußball-Talent, als Verheißung. Mathys Aufgabe war es – die Münchner Klubchefs waren sich da einig – Karl-Heinz Rummenigge zu beerben.

Aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle verlief seine Karriere jedoch nicht so, wie erwartet. Mathy bestritt deshalb nie ein Länderspiel für die deutsche A-Nationalmannschaft.

Zu Beginn seiner Profikarriere erfüllte Mathy die in ihn gesetzten Hoffnungen auch und stand bereits mit 19 Jahren in der Startelf des Europapokal-Finales der Landesmeister, das der FC Bayern 1982 in Rotterdam unglücklich mit 0:1 gegen Aston Villa verlor.

Trotz einiger Sternstunden bei den Bayern (unter anderem vier Deutsche Meisterschaften und drei DFB-Pokalsiege) hatte er mit Mitte 20 große Probleme mit dem ständigen Druck als Fußballprofi und wollte seine Karriere sogar schon beenden. Bei einem 2:0-Erfolg im Europapokal gegen Eindhoven im September 1986 schoss er noch beide Tore, brach dann aber wenige Tage später im Bremer Weserstadion zusammen. Was man damals noch für einen Kreislaufkollaps hielt, stellte sich später als „Burn-Out“ heraus. Eine Krankheit, die zu jener Zeit weder wirklich bekannt noch in Sportlerkreisen anerkannt war. Mathy ließ sich mehrmals im Klinikum Memmingen stationär behandeln, erlitt immer wieder Rückfälle und nahm Auszeiten.

Nach einer kurzen Pause entschied er sich als Profi weiterzuspielen und wagte 1987 bei Bayer Uerdingen einen Neuanfang. Obwohl es für die Mannschaft unter dem neuen Trainer Horst Köppel alles andere als gut lief, wusste Mathy in seiner Premierensaison regelmäßig zu überzeugen und erzielte in 24 Bundesligaspielen acht Tore für Uerdingen. Auch in den folgenden zwei Jahren gehörte er zum Stammpersonal und machte 54 weitere Bundesligaspiele sowie fünf weitere Tore für die Blau-Roten. Im Sommer 1990 wechselte er zum FC Wettingen in die Schweiz, ehe er 1992/93 seine Karriere bei Hannover 96 in der 2. Bundesliga ausklingen ließ.

Mit 32 Jahren beendete Mathy dann – nach 178 Bundesligaspielen und vier Meisterschaften – seine Karriere. Es war wieder „zu belastend“, wie er später konstatierte.

Nach seiner Zeit als Spieler arbeitete er zunächst als Trainer, etwa beim Regionalligisten SC Weismain, und bildete in Swasiland und Kambodscha selbst Trainer aus. Im Jahr 2001 nahm er das Angebot des tunesischen Fußballverbandes an, Nationaltrainer Eckhard Krautzun an der Seite zu assistieren. Das Duo qualifizierte sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 2002, doch es kam zu einem Zerwürfnis mit dem tunesischen Sportminister, der den beiden daraufhin kündigte.

Neben seiner Arbeit als Spielerberater trainierte er die E-Junioren des TSV Mindelheim, wo er wohnt.<ref>https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/leben-in-bayern/detailansicht-leben-in-bayern/artikel/ploetzlich-war-alles-schwarz</ref><ref>https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/mathy%20reinhold/01/1994</ref><ref>https://promisglauben.de/reinhold-mathy-ich-lebe-mit-vater-sohn-und-heiligem-geist-also-der-dreieinigkeit-zusammen/</ref><ref>https://www.sueddeutsche.de/sport/ehemaliger-bayern-profi-reinhold-mathy-im-vierten-anlauf-zum-glueck-1.1187291</ref><ref>https://kfchronik.blogspot.com/2015/04/reinhold-mathy.html</ref>

Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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