Reinhard Morgenstern (Physiker)
Reinhard Morgenstern (* 10. März 1942 in Berlin) ist ein deutscher Physiker.
Leben
Morgenstern lebte von 1952 bis 1961 in Bad Berleburg und absolvierte 1961 sein Abitur am dortigen Johannes-Althusius-Gymnasium.<ref>Zukunft braucht Geschichte. Johannes-Althusius-Gymnasium 1925–2000. Festschrift zum 75-jährigen Bestehen, Bad Berleburg 2000, S. 275. Morgenstern war am 24. Juni 2000 einer der Festredner, S. 287.</ref> Er studierte ab 1962 in Freiburg im Breisgau. Im Jahre 1971 wurde er mit einer Arbeit über „Ionisationsprozesse beim langsamen Stoss schwerer Teilchen“<ref>Reinhard Morgenstern: Ionisationsprozesse beim langsamen Stoss schwerer Teilchen. 1971, OCLC 74099764 (Dissertation, Univ. Freiburg (Breisgau), Fak. f. Physik, 1971).</ref> promoviert. Es folgte ein zweijähriger Aufenthalt am Stanford Research Institute in Kalifornien.1978 wurde er in Freiburg habilitiert. Von 1979 bis 1986 arbeitete er als Dozent an der Universität Utrecht mit kurzen Gastaufenthalten am Hahn-Meitner-Institut in Berlin und an der Katholischen Universität Löwen. 1986 wurde er als Professor berufen an die Rijksuniversiteit Groningen. Dort arbeitete er am Kernphysikalischen Beschleuniger Institut KVI, wo er die Wechselwirkung hoch geladener Ionen mit Atomen, Molekülen und Oberflächen untersuchte. Im Jahre 2006 wurde er in Anerkennung seiner Verdienste in Forschung und Lehre geehrt durch die königliche Ernennung zum Offizier des Ordens von Oranien-Nassau.
Morgenstern ist Mitglied des Sasbacher Gemeinderates und war zwischen 2009 und 2024 ehrenamtlich als Ortsvorsteher von Jechtingen-Sasbach tätig.<ref>Gemeinde- und Ortschaftsrat Sasbach am Kaiserstuhl. Abgerufen am 2. April 2018.</ref>
Weblinks
- Rijksuniversiteit Groningen: 044 - Koninklijke Onderscheiding voor negen RUG-medewerkers, 1. Mai 2006.
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Morgenstern, Reinhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Physiker |
| GEBURTSDATUM | 10. März 1942 |
| GEBURTSORT | Berlin |