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Regionalwahlkreis Innsbruck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wahlkreis 7A: Innsbruck
Datei:Regionalwahlkreise Oesterreich 2017.png
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Wahlkreisnummer 7A
Anzahl der Mandate 2<ref>BGBl. II Nr. 180/2023: Zahl der auf jeden Wahlkreis entfallenden Mandate für die Wahl des Nationalrates</ref>
Wahlberechtigte 81.342 (2024)<ref name="wahl2024">Ergebnis der Nationalratswahl 2024 auf den Seiten des Bundesministeriums für Inneres</ref>
Wahldatum 29. September 2024
Wahlbeteiligung 72,0 %<ref name="wahl2024" />

Der Regionalwahlkreis Innsbruck (Wahlkreis 7A) ist ein Regionalwahlkreis in Österreich, der bei Wahlen zum Nationalrat für die Vergabe der Mandate im ersten Ermittlungsverfahren gebildet wird. Der Wahlkreis umfasst die Stadt Innsbruck.

Bei der Nationalratswahl 2019 waren im Regionalwahlkreis Innsbruck 86.625 Personen wahlberechtigt, wobei bei der Wahl die Österreichische Volkspartei (ÖVP) mit 28,7 % als stärkste Partei hervorging. Die zwei möglichen Grundmandate wurden nicht vergeben, da keine Partei die erforderliche Stimmenanzahl erreichte.

Geschichte

Nach dem Ende des Staates Österreich-Ungarn wurden für das Gebiet Tirols mit der Wahlordnung 1918 für die Wahl der konstituierenden Nationalversammlung zwei Wahlkreise geschaffen, wobei für das Gebiet des heutigen Regionalwahlkreises der Wahlkreis Nordtirol (Wahlkreis 25) gebildet wurde, der mit Ausnahme Osttirols das gesamte, heutige Bundesland Tirol umfasste.<ref>Wahlordnung 1918</ref> Nachdem Gebiete wie Südtirol und Südböhmen endgültig von Österreich an die Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns abgetreten hatte werden müssen, wurde aus den verbliebenen Teilen Tirols, der Wahlkreis Tirol (Wahlkreis 18) geschaffen.<ref>Nationalrats-Wahlordnung 1923</ref> Nachdem die Wahlordnung von 1923 von der austrofaschistischen Regierung 1934 außer Kraft gesetzt worden war, wurde die ursprüngliche Einteilung der Wahlkreise nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Verfassungsgesetz vom 19. Oktober 1945 weitgehend wieder eingeführt.<ref>StGBl. Nr. 198/1945</ref> Mit der Nationalrats-Wahlordnung 1971 kam es zu einer tiefgreifenden Wahlkreisreform, mit der die Anzahl der Wahlkreise in Österreich auf nur noch neun reduziert wurde. Für das Bundesland Tirol änderte sich dadurch bis auf die Nummer des Wahlkreises (nun Wahlkreis 7) nichts.<ref>BGBl. Nr. 391/1970: Nationalrats-Wahlordnung 1971</ref> Mit Inkrafttreten der Nationalrats-Wahlordnung 1992 wurde das österreichische Bundesgebiet schließlich in 43 Regionalwahlkreise unterteilt und somit ein drittes Ermittlungsverfahren eingeführt, wobei Innsbruck zum Wahlkreis Innsbruck (Wahlkreis 7A) wurde.<ref>BGBl. Nr. 471/1992: Nationalrats-Wahlordnung 1992</ref> 1993 wurden dem Regionalwahlkreis drei Mandate zugewiesen,<ref>BGBl. Nr. 322/1993: Zahl der auf jeden Wahlkreis entfallenden Mandate für die Wahl des Nationalrates</ref> wobei die Neuberechnung der Mandatsverteilung im Jahr 2002 (nach den Ergebnissen der Volkszählung 2001) zu keinen Veränderungen führte.<ref>BGBl. II Nr. 337a/2002: Zahl der auf jeden Wahlkreis entfallenden Mandate für die Wahl des Nationalrates</ref> Nach der Volkszählung 2011 wurde die Zahl der Grundmandate auf zwei reduziert, das dritte wurde dem Regionalwahlkreis Unterland zugewiesen.<ref>BGBl. II Nr. 187/2013: Zahl der auf jeden Wahlkreis entfallenden Mandate für die Wahl des Nationalrates</ref>

Seit der Gründung des Wahlkreises gelang es bereits vier unterschiedlichen Parteien, als Stärkste aus einer Nationalratswahl hervorzugehen, darunter Die Grünen – Die Grüne Alternative (GRÜNE).

Wahlergebnisse

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Nationalratswahl im Wahlkreis 7A 2024
 %
30
20
10
0
20,7 %
(−8,0 %p)
14,8 %
(−10,3 %p)
23,0 %
(+6,1 %p)
22,0 %
(+8,6 %p)
11,7 %
(+0,5 %p)
7,8 %
(+3,1 %p)
20192024
Datei:Austrian legislative election 2013 result by regional constituency.png
Wahlkreisergebnisse 2013 nach Parteien: Der "grüne" Wahlkreis Innsbruck
Nationalratswahlen im Regionalwahlkreis Innsbruck<ref name="wahl2024" /><ref>Wahlergebnisse der Nationalratswahlen</ref>
Wahltermin GM<ref>Anzahl der zu vergebenden Grundmandate</ref> ÖVP SPÖ FPÖ GRÜNE BZÖ LIF/NEOS FRANK PILZ/JETZT Sonstige
9. Oktober 1994 Stimmenanteile (%) 24,6 27,0 24,0 13,3 - 8,5 - - 2,6
3 Grundmandate 0 0 0 0 - 0 - - 0
17. Dezember 1995 Stimmenanteile (%) 23,2 31,9 25,3 8,4 - 9,2 - - 2,0
3 Grundmandate 0 0 0 0 - 0 - - 0
3. Oktober 1999 Stimmenanteile (%) 22,5 25,5 27,5 14,8 - 6,6 - - 3,1
3 Grundmandate 0 0 0 0 - 0 - - 0
24. November 2002 Stimmenanteile (%) 39,3 28,6 9,5 19,9 - 2,0 - - 0,7
3 Grundmandate 0 0 0 0 - 0 - - 0
1. Oktober 2006 Stimmenanteile (%) 30,5 26,0 12,2 22,4 3,2 - - - 5,7
3 Grundmandate 0 0 0 0 0 - - - 0
28. September 2008 Stimmenanteile (%) 21,5 20,0 17,5 18,9 7,1 4,4 - - 10,6
3 Grundmandate 0 0 0 0 0 0 - - 0
29. September 2013 Stimmenanteile (%) 21,2 19,8 17,9 24,2 2,3 7,8 4,5 - 2,3
2 Grundmandate 0 0 0 0 0 0 0 - 0
15. Oktober 2017 Stimmenanteile (%) 26,7 28,3 20,8 8,0 - 7,6 - 6,1 2,5
2 Grundmandate 0 0 0 0 - 0 - 0 0
29. September 2019 Stimmenanteile (%) 28,7 16,9 13,4 25,1 - 11,2 - 2,8 1,9
2 Grundmandate 0 0 0 0 - 0 - 0 0
29. September 2024 Stimmenanteile (%) 20,7 23,0 22,0 14,8 - 11,7 - - 7,8
2 Grundmandate 0 0 0 0 - 0 - - 0

Literatur

  • Verbindungsstelle der Bundesländer beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung: Wahlstatistik. Die Wahlen in den Bundesländern seit 1945. Nationalrat und Landtage. 8. Auflage, Wien 1994

Einzelnachweise

<references />

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Burgenland: 1, 1A, 1B | Kärnten: 2, 2A, 2B, 2C, 2D | Niederösterreich: 3, 3A, 3B, 3C, 3D, 3E, 3F, 3G | Oberösterreich: 4, 4A, 4B, 4C, 4D, 4E | Salzburg: 5, 5A, 5B, 5C | Steiermark: 6, 6A, 6B, 6C, 6D | Tirol: 7, 7A, 7B, 7C, 7D, 7E | Vorarlberg: 8, 8A, 8B | Wien: 9, 9A, 9B, 9C, 9D, 9E, 9F, 9G

Ehemalige Regionalwahlkreise: Niederösterreich: Wien Umgebung, Niederösterreich Süd-Ost |Steiermark: Graz, Steiermark Mitte, Steiermark Süd, Steiermark Süd-Ost, Steiermark Ost, Steiermark Nord, Steiermark Nord-West, Steiermark West

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