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Reformuniversität

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Reformuniversität wird eine Universität bezeichnet, die versucht, verschiedene wissenschaftliche Disziplinen miteinander zu verknüpfen, beispielsweise die Geistes- mit den Sozialwissenschaften. Die meisten Gründungen fallen in die 1960er und 1970er Jahre. Ein Campus ist oft optischer Ausdruck der Vernetzung.

Geschichte

Bereits im späten 17. und 18. Jahrhundert bezeichneten sich neugegründete Universitäten (z. B. in Halle und Göttingen) als Reformuniversitäten, um sich von traditionellen Lehrmodellen abzuheben.

Heutige Beispiele

Weblinks

Literatur

  • Moritz Mälzer: Auf der Suche nach der neuen Universität. Die Entstehung der »Reformuniversitäten« Konstanz und Bielefeld in den 1960er Jahren. Göttingen 2016. ISBN 9783525368527.

Einzelnachweise

<references />