Zum Inhalt springen

Račetice

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Račetice
Wappen von Račetice
Basisdaten
Staat: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Region: Ústecký kraj
Bezirk: Chomutov
Fläche: 386,4123<ref>http://www.uir.cz/obec/546071/Racetice</ref> ha
Geographische Lage: 50° 18′ N, 13° 22′ OKoordinaten: 50° 18′ 3″ N, 13° 21′ 46″ O
 {{#coordinates:50,300833333333|13,362777777778|primary
dim=10000 globe= name= region=CZ-42 type=city
  }}
Höhe: 289 m n.m.
Einwohner: 470 (1. Jan. 2023)<ref>Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB) </ref>
Postleitzahl: 438 01
Kfz-Kennzeichen: U
Verkehr
Straße: KadaňPodbořany
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Antonín Bartoň (Stand: 2021)
Adresse: Račetice 11
438 01 Žatec 1
Gemeindenummer: 546071
Website: www.racetice.cz
Lage von Račetice im Bezirk Chomutov
Datei:Racetice CV CZ.png
Datei:Ratschitz-2010-06-21-NavesSKapli.JPG
Račetice Ortsmitte

Račetice (deutsch Ratschitz) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt zehn Kilometer nördlich von Podbořany und gehört zum Okres Chomutov.

Geographie

Račetice befindet sich rechtsseitig über dem Tal des Liboc im Nordböhmischen Becken. Durch den Ort führt die Straße II/224 von Kadaň nach Podbořany.

Nachbarorte sind Libědice im Nordosten, Čejkovice im Osten, Kněžice und Mory im Südosten, Široké Třebčice und Nové Třebčice im Süden, Vitčice im Südwesten, Topolany und Vilémov im Westen sowie Vidolice und Pětipsy im Nordwesten.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes erfolgte im Jahre 1209.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Ratschitz / Radčedice ab 1850 einen Ortsteil der Gemeinde Libotitz eine Gemeinde im Bezirk Kaaden. Seit 1880 bildete Ratschitz eine eigene Gemeinde. Der heutige Name Račetice wird seit 1924 verwendet. 1930 lebten in Ratschitz 322 Menschen. Nach dem Münchner Abkommen wurde der Ort 1938 dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Kaaden. 1939 hatte das Dorf 287 Einwohner. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam das Dorf zur Tschechoslowakei zurück und die deutsche Bevölkerung wurde vertrieben. Mit Beginn des Jahres 1961 wurde das Dorf nach Pětipsy eingemeindet und zugleich dem Okres Chomutov zugeordnet. Seit 1990 besteht die Gemeinde Račetice wieder.

Gemeindegliederung

Für die Gemeinde Račetice sind keine Ortsteile ausgewiesen.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche des hl. Adalbert, Rokokobau aus dem Jahre 1770
  • Kriegerdenkmal

Weblinks

Commons: Račetice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Bílence | Blatno | Boleboř | Březno | Černovice | Domašín | Droužkovice | Hora Svatého Šebestiána | Hrušovany | Chbany | Chomutov | Jirkov | Kadaň | Kalek | Klášterec nad Ohří | Kovářská | Kryštofovy Hamry | Křimov | Libědice | Loučná pod Klínovcem | Málkov | Mašťov | Měděnec | Místo | Nezabylice | Okounov | Otvice | Perštejn | Pesvice | Pětipsy | Račetice | Radonice | Rokle | Spořice | Strupčice | Údlice | Vejprty | Veliká Ves | Vilémov | Vrskmaň | Všehrdy | Všestudy | Výsluní | Vysoká Pec Vorlage:Klappleiste/Ende