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Ras Daschän

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Vorlage:Infobox Berg Vorlage:Galerie Der Ras Daschän (Vorlage:AmS Ras Dašän, Vorlage:EnS) ist mit Vorlage:Höhe<ref name="ESAPP" /> der höchste Berg von Äthiopien.

Geographie

Lage und Landschaft

Im Hochland von Abessinien liegt der Ras Daschän rund 160 km nordöstlich des Tanasees im zentralen Osten des Simien-Nationalparks. Nachbarberg im Westen jenseits des 1700 m tief eingeschnittenen Tals des Mesheha Wenz ist der Bwahit (Vorlage:Höhe) sowie nördlich der Kidis Yared (Vorlage:Höhe). Der Berg besteht aus Basaltfelsen. Seine insgesamt sieben felsigen Erhebungen, die den Aufbau der Gipfelregion darstellen, sind im Osten und Süden umgeben von Hochebenen, auf denen bis auf etwa Vorlage:Höhe Höhe Schafe weiden, und fallen nach Westen und Norden steil ab. Nach Osten fällt das Massiv des Ras Daschän zum rund 36 km entfernten Tekeze und zum auf rund Vorlage:Höhe Höhe liegenden Tekeze-Stausee ab.

Auf der Gipfelregion können sich an schattigen Stellen insbesondere nach starken Niederschlägen (in der Regel zwischen Juli und September) Schneereste halten; ab und zu sind die gesamten gipfelnahen Hochlagen schneebedeckt.

Berghöhe

Die Berghöhenangabe von Vorlage:Höhe beruht auf einer Feststellung mithilfe vermessungstechnischer Verfahren in den 1970er Jahren. Eine neuere durch französische und italienische Geographen durchgeführte Messung soll eine Höhe von Vorlage:Höhe ergeben haben.<ref name="peaklist" /> Diese wurde allerdings bisher nicht offiziell bestätigt. Auf der von der äthiopischen Verwaltung des Simien-Nationalparks autorisierten Wanderkarte,<ref name="ESAPP" /> die auch in der Parkverwaltung in Debark zum Kauf angeboten wird, sind nach wie vor Vorlage:Höhe Höhe angegeben, die mithin als derzeit einzig seriös belegbare Höhe gelten muss. Frühere Messungen, die eine Höhe von Vorlage:Höhe ergaben, sind veraltet und auf keiner aktuellen Karte mehr zu finden.

Erstbesteigung

Die erste Besteigung durch Europäer fand durch die Franzosen Ferret und Galinier 1841<ref name="peakware" /> statt. Weil der Gipfel jedoch leicht zu erreichen ist, wurde er höchstwahrscheinlich schon davor von einheimischen Hirten aufgesucht.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references> <ref name="peaklist">Africa Ultra-Prominences, Fußnote dazu auf peaklist.org</ref> <ref name="ESAPP">Projekt der "Eastern and Southern Africa Partnership Programme" (ESAPP), implementiert durch die Swiss Agency for Development and Cooperation [SDC = Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) der Schweiz] und durchgeführt vom Zentrum für Entwicklung und Umwelt (CDE) an der Universität Bern, Schweiz, in Zusammenarbeit mit der Ethiopian Wildlife Authority, dem Amhara Regional Agricultural Research Institute (ARARI) und der Amhara Regional Tourism Comission. Stand 2010. Als topographische Quellmaterialien werden angegeben: Karten ND37-10 (1:250.000) des Ministeriums für Landreform und -verwaltung Addis Abeba; "Hoch-Semyen" (1:50.000) von J. Werdecker (1968); "Debark" und "Simen Monitains National Park" (1:25.000) von der Pro Semien Foundation/Zürich; Institut für Geographie/Bern, World Wildlife Fund/Morges und Ethiopian Forestry and Wildlife Authority/Addis Abeba (1978). Zusätzlich: Luftbilder von 1963/64 des Kartographischen Geographischen Instituts Addis Abeba, sowie Landsat TM Bildmaterial von 1986 (Kaspar Hurni 2003). Verschiedene Auflagen von 1981 bis 2003.</ref> <ref name="peakware">Ras Dashen, Eintrag in peakware.com</ref> </references>

Weblinks

Vorlage:Commonscat

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