Ramalhal
| Ramalhal | ||||||
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Portugal.svg Portugal | |||||
| Region: | Centro | |||||
| Unterregion: | Oeste | |||||
| Distrikt: | Lissabon | |||||
| Concelho: | Torres Vedras | |||||
| Koordinaten: | 39° 9′ N, 9° 14′ W
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| Einwohner: | 3472 (Stand: 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 111311">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref> | |||||
| Fläche: | 36,84 km² (Stand: 1. Januar 2010)<ref name="Fläche">Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 94 Einwohner pro km² | |||||
| Postleitzahl: | 2565-647 | |||||
| Politik | ||||||
| Bürgermeister: | António Joaquim do Espírito Santo (PS) | |||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Junta de Freguesia de Ramalhal Largo 1º Maio 4 2565-647 Ramalhal | |||||
| Website: | www.ramalhal.freguesias.pt | |||||
Ramalhal ist ein Ort und eine Gemeinde im mittleren Portugal.
Geschichte
Zahlreiche Funde belegen die Besiedlung zu römischer Zeit, darunter umfangreiche Münzfunde, ausgegrabene Gebäudefundamente und Haushaltsgegenstände. Auch die erhaltene Römerbrücke in Amial oder die ausgegrabene Arbeitsöfen in Vila Facaia zeugen von der römischen Präsenz.
Der heutige Ort Ramlhal entstand vermutlich im Zuge der Besiedlungspolitik während der mittelalterlichen Reconquista. So gab Portugals erster König, D. Afonso Henriques, nach der Eroberung von Tomar 1147 dieses Gebiet an die Kreuzritter, die ihn hier unterstützt hatten.
In den königlichen Registern von 1464 sind die Ortschaften Ramlhal und Amial bereits als Orte von relativer Bedeutung aufgeführt. 1561 wurde Ramalhal eine eigenständige Gemeinde, unter der Bezeichnung S. Lourenço do Tereno. Zwischen 1608 und 1656 erhielt die Gemeinde die Bezeichnung S. Lourenço do Ramalhal, die später auf das heutige Ramalhal verkürzt wurde.<ref>Geschichte der Gemeinde Ramalhal auf der Website der Gemeindeverwaltung (unter A Freguesia/Apresentação/História), abgerufen am 3. Dezember 2022</ref>
Mit Eröffnung der Bahnstrecke Linha do Oeste 1887 erhielt Ramalhal Anschluss an das Eisenbahnnetz, was die wirtschaftliche Entwicklung deutlich beflügelte. Es entwickelte sich die bis heute hier präsente Tonkeramikindustrie, neben der Holzkohleherstellung und der ebenfalls bis heute bestehenden Nahrungsmittelindustrie. Der Bahnhof von Ramalhal steht heute unter Denkmalschutz.<ref>Eintrag des Bahnhofs von Ramalhal in der portugiesische Denkmalliste SIPA, abgerufen am 3. Dezember 2022</ref>
Verwaltung
Ramalhal ist Sitz einer gleichnamigen Gemeinde (Freguesia) im Kreis (Concelho) von Torres Vedras im Distrikt Lissabon. In ihr leben 3472 Einwohner auf einer Fläche von 37 km² (Stand 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 111311">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>.
Folgende Ortschaften liegen in der Gemeinde:
- Abrunheira
- Ameal (auch Amial)
- Casais Larana
- Ramalhal
- Vila Facaia
Weblinks
- Website der Gemeindeverwaltung Ramlhal
- Eintrag zu Ramalhal in den Mapas de Portugal
Einzelnachweise
<references />
A dos Cunhados e Maceira | Campelos e Outeiro da Cabeça | Carvoeira e Carmões | Dois Portos e Runa | Freiria | Maxial e Monte Redondo | Ponte do Rol | Ramalhal | São Pedro da Cadeira | Silveira | Torres Vedras (São Pedro e Santiago e Santa Maria do Castelo e São Miguel) e Matacães | Turcifal | Ventosa