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Rafaiter

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Die Rafaiter oder Refaim ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr |SERVICE={{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| }} | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | Ivrit | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | neuhebräisch | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | hebräisch}}}}}} | hebräisch}} |SUITABLE=iv modern prefix neu}}) sind ein Volk der Bibel. Nach ihnen wurde das Refaim-Tal benannt.

Biblische Überlieferung

Die Rafaiter werden im Alten Testament in einer Reihe alter kanaanitischer Völker erwähnt (Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link). In Vorlage:Bibel/Link, Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link wird das Gebiet des Königs Og von Baschan in der Gegend der heutigen Golanhöhen, das die Israeliten in Besitz nehmen, als der „Rest der Refaiter“ bezeichnet. In Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link werden mehrere große Krieger und Feinde Israels zur Zeit Davids als „Söhne des Rafa“ bzw. als „dem Rafa geboren“ vorgestellt. Das 2. Buch Samuel erwähnt vier Rafaiter, die im Kampf mit Israel erschlagen werden: Jischbi aus Nob, Sippai, Goliat aus Gat und einen weiteren namentlich nicht genannten „Mann von riesenhafter Größe“ (Vorlage:Bibel/Link). Goliat wird in dieser Variante der Erzählung nicht von David besiegt, sondern von Elhanan (Vorlage:Bibel/Link). Das 1. Buch der Chronik erwähnt die drei Rafaiter Sippai, Lachmi, den Bruder Goliats aus Gat, und ebenfalls den „Mann von riesenhafter Größe“ (Vorlage:Bibel/Link).

Die Refaiter zählen damit zu einem biblischen Typus von sagenhaften Feinden aus der Frühzeit Israels, die zum Teil körperlich überlegen und als Riesen geschildert werden. Zu diesem Typ zählen auch die Söhne Anaks (Anakiter) und die Emiter. Diese Erzählungen von Kampf und Sieg gegen die Riesenvölker Kanaans haben einen theologischen Hintergrund: Indem sich das Volk Israel bedingungslos auf die Führung Jahwes verlässt, ist es ihm möglich, das versprochene Land in Besitz zu nehmen.

Beiträge der Archäologie

Nach statistischen Untersuchungen der israelischen Altertumsbehörde an männlichen Skeletten aus der Bronze- und Eisenzeit (3000 – 500 v. Chr.) war der durchschnittliche Mann in biblischer Zeit etwa 1,64 m groß. Immer wieder gibt es jedoch auch Funde deutlich größerer Skelette (1,85 – 2,00 m), unter anderem aus Gezer. Es gilt als durchaus wahrscheinlich, dass solche überdurchschnittlich hochgewachsenen Männer als Einzel- und Vorkämpfer in den Armeen dienten. Auch ägyptische Texte aus der Ramessidenzeit (um 1200 v. Chr.) stützen diese These.<ref>{{#switch:

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Weblinks

Einzelbelege

<references/>