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Rafael Lozano (Boxer, 1970)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rafael Lozano Muñoz Vorlage:SportPicto
Daten
Geburtsname Rafael Lozano Muñoz
Geburtstag 25. Januar 1970
Geburtsort SpanienSpanienCórdoba
Nationalität SpanienSpanienSpanisch
Gewichtsklasse Halbfliegengewicht
Stil Rechtsauslage
Größe 1,51 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 28
Siege 25
K.-o.-Siege 13
Niederlagen 3
Unentschieden 0
Rafael Lozano
Medaillenspiegel

Boxen Boxen

SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
Olympische Spiele
Silber 2000 Halbfliegengewicht
Bronze 1996 Halbfliegengewicht
Weltcup
Silber 1994 Halbfliegengewicht
Europameisterschaften
Bronze 1996 Halbfliegengewicht
Mittelmeerspiele
Bronze 1997 Halbfliegengewicht
Silber 1993 Halbfliegengewicht

Rafael Lozano Muñoz (* 25. Januar 1970 in Córdoba)<ref>Olympic.org</ref> ist ein ehemaliger spanischer Profiboxer im Halbfliegengewicht. Er war unter anderem Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele 1996 und Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2000.<ref>Olympedia.org</ref>

Amateurkarriere

Rafael Lozano war Viertelfinalist der Europameisterschaften 1991 in Göteborg<ref>Europameisterschaften 1991</ref> und Achtelfinalist der Weltmeisterschaften 1991 in Sydney.<ref>Weltmeisterschaften 1991</ref> Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona besiegte er Khela Thwala und Eric Griffin, ehe er im Viertelfinale gegen den späteren Olympiasieger Rogelio Marcelo auf Platz 5 ausschied.<ref>Olympische Spiele 1992</ref>

1993 gewann er die Silbermedaille bei den Mittelmeerspielen in Narbonne<ref>Mittelmeerspiele 1993</ref> und erreichte das Achtelfinale bei den Europameisterschaften in Bursa.<ref>Europameisterschaften 1993</ref> Zudem gewann er die Silbermedaille beim Weltcup 1994 in Bangkok<ref>Weltcup 1994</ref> und war Viertelfinalist der Weltmeisterschaften 1995 in Berlin.<ref>Weltmeisterschaften 1995</ref>

Bei den Europameisterschaften 1996 in Vejle gewann er Bronze<ref>Europameisterschaften 1996</ref>, ebenso bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta. Nach Siegen gegen Joseph Benhard, Masibulele Makepula und La Paene Masara, war er im Halbfinale gegen Mansueto Velasco ausgeschieden.<ref>Olympische Spiele 1996</ref>

Eine weitere Bronzemedaille gewann er bei den Mittelmeerspielen 1997 in Bari<ref>Mittelmeerspiele 1997</ref>, bei den Weltmeisterschaften 1997 in Budapest schied er im Achtelfinale aus.<ref>Weltmeisterschaften 1997</ref>

Nachdem er noch jeweils das Viertelfinale bei den Europameisterschaften 1998 in Minsk<ref>Europameisterschaften 1998</ref> und den Europameisterschaften 2000 in Tampere erreicht hatte<ref>Europameisterschaften 2000</ref>, startete er bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney. Dort erreichte er gegen Danilo Lerio, Suleiman Bilali und Kim Un-chol das Finale, wo er gegen Brahim Asloum verlor und die Silbermedaille gewann.<ref>Olympische Spiele 2000</ref> Er hatte Asloum jedoch im November 1999 bei einem Turnier in Rumänien besiegt.<ref>Golden Belt Tournament 1999</ref>

Siege bei internationalen Turnieren (Auswahl)

Profikarriere

Rafael Lozano boxte als Profi von Mai 2001 bis November 2010. Er besiegte im Februar 2006 Alexandar Alexandrow, verlor im Dezember 2006 beim Kampf um den Titel WBA-Intercontinental gegen seinen Olympiagegner Brahim Asloum und wurde in seinem letzten Kampf gegen Jordi Gallart Spanischer Meister im Halbfliegengewicht.<ref>BoxRec</ref>

Nach dem Boxen

Nach seiner aktiven Karriere wurde er Boxtrainer für das spanische Nationalteam.<ref>Spain’s Rafael Lozano: “The biggest achievement in the boxing world is to represent your country in the Olympic Games”</ref> Sein Sohn Rafael Lozano ist ebenfalls Boxer und war unter anderem Teilnehmer der Olympischen Spiele 2024.

Einzelnachweise

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Weblinks