Radohima
Vorlage:Infobox Berg Die Radohima (Vorlage:SqS) ist ein Berg in den Albanischen Alpen im Norden Albaniens. Mit einer Höhe von Vorlage:Höhe<ref>Albanische Militärkarte 1:50.000 „K-34-52-C“. 2. Auflage, Tirana 1988.</ref><ref group="Anmerkung">In vielen anderen Quellen ist die Höhe mit Vorlage:Höhe vermerkt, so zum Beispiel in: Akademia e Shkencave e RPSSH: Fjalor enciklopedik shqiptar. Tirana 1985.</ref> zählt sie zu den höchsten Bergen Albaniens hinter dem Korab (Vorlage:Höhe) und Nebengipfeln, der nahegelegenen Jezerca (Vorlage:Höhe) mit Nebengipfel und dem Poplluk (Vorlage:Höhe), ebenfalls im Jezerca-Massiv. Die Radohima ist Teil des eindrücklichen Bergpanoramas von Theth und liegt im Nationalpark Alpen Albaniens.
Lage und Aufbau
Die Radohima erhebt sich zwischen dem Shala-Tal und dem Tal des Cem i Nikçit. Sie bildet den südöstlichen Abschluss der Bjeshkët e Namuna, eines schroff-karstigen, menschenleeren und praktisch wasserlosen Gebirgszugs, deren höchste Erhebung sie ist. Die Radohima ist ein massiver Block mit zahlreichen Nebengipfeln.<ref name="albakademie">Vorlage:Literatur</ref> Der Hauptgipfel Maja e Radohimës weist in der Gipfelregion einen flachen Grat auf, so dass der Eindruck einer großen Kuppe entsteht. Die Flanken sind hingegen steil: Auf der Ostseite fällt die Radohima sehr steil über 1500 Meter ins Shala-Tal ab. Auf der Westseite ist der Höhenunterschied weniger weit.
Der Berg besteht zur Gänze aus Dolomitkalk.<ref name="fjalor">Vorlage:Literatur</ref> Im karstigen Gebiet gibt es zwei große Dolinen respektive Poljen: im Westen der Radohima die rund zwei auf einen Kilometer großen Livadhet e Bogës auf rund 1800 Metern Höhe, an der Südflanke die kleinere Gropa e Radohimës auf nicht ganz 2000 Metern Höhe, die zwischen den nach Südwesten und Süden verlaufenden Grate liegt. Zwischen dieser Doline und dem Shala-Tal erhebt sich ein rund 2313 Meter hoher Vorgipfel.
Die Radohima beherbergt auch zahlreiche Höhlen. Bulgarische Höhlenforscher haben eine mehr als 500 Meter tiefe Höhle erkundet, deren Eingang sie auf 2225 Meter Höhe fanden.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Am Fuß des Berges im Shala-Tal entspringen mächtige Karstquellen.<ref name="albakademie" />
Frühe Besteigungen
Der ungarische Baron Franz von Nopcsa erkundigte 1907 die nordalbanischen Alpen, um sie geologisch zu erfassen. Dabei erklomm er mit zwei albanischen Begleitern auch die Radohima, die er für den höchsten Punkt des Gebirges gehalten hatte.
Am Folgetag erstieg er den Berg nochmals über den Nordostgrat, um seine geologischen Untersuchungen fortzusetzen.<ref name="nopcsamem" />
Nächste Besteiger waren wohl italienische Vermesser, die Ende der 1920er Jahre auf dem Gipfel einen großen Steinmann errichteten. Ihnen folgten als erste „touristische“ Bergsteiger die Österreicher Georg Heinsheimer, Heid, Egon Hofmann und Heinrich Schatz aus Innsbruck und Linz im Sommer 1930. Im darauffolgenden Jahr passierte eine weitere österreichische Bergsteigergruppe den Gipfel. 1933 erkletterten die Österreicher Lothar Fink und Rudl Tinsobin aus dem Kar Livadhi i Bogës die Nordwand in möglichst direkter Falllinie.<ref name="zdöav">Vorlage:Literatur</ref><ref name="öaz">Vorlage:Literatur;
Vorlage:Literatur</ref>
Nachbarberge
Die Radohima bildet einen von Nordost nach Südwest verlaufenden Bergrücken, in dessen weiteren Verlauf sich viele weitere hohe Bergspitzen aufreihen, darunter im Westen die Maja e Thatë (Vorlage:Höhe) und die Maja e Livadhit (Vorlage:Höhe), im Nordosten die Maja e Vishnjës (Vorlage:Höhe), der Arapi (Vorlage:Höhe), die Maja e Madhe (Vorlage:Höhe), die Maja e Langojve (Vorlage:Höhe) und die Spitzen des Karanfili (Vorlage:Höhe), die bereits in Montenegro liegen. Ein weiterer, weniger markanter und kleinerer Grat geht nach Süden ab und trennt im weiteren Verlauf die Täler der Shala und des Përroi i Thatë, wo er vom Pass Qafa e Thorës überwunden wird.<ref name="albakademie" />
Literatur
Weblinks
Anmerkungen
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Einzelnachweise
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