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Rachlau (Kubschütz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rachlau
Rachlow
Gemeinde Kubschütz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(151)&title=Rachlau%3Cbr+%2F%3ERachlow 51° 8′ N, 14° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(151) 51° 8′ 15″ N, 14° 30′ 49″ O
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Rachlow
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Höhe: 289–310 m ü. NHN
Fläche: 3,42 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Rachlau, Gemeinde Kubschütz. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref>
Einwohner: 151 (31. Dez. 2021)<ref>Angaben der Gemeindeverwaltung Kubschütz.</ref>
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 02627
Vorwahl: 035939
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Rachlau, sorbisch <phonos file="Rachlow.ogg">Rachlow</phonos>/?, ist ein Dorf im ostsächsischen Landkreis Bautzen, das seit 1974 zur Gemeinde Kubschütz gehört. Es zählt zur Oberlausitz und zum offiziellen sorbischen Siedlungsgebiet in Sachsen.

Geografie

Rachlau befindet sich drei Kilometer südlich des Gemeindezentrums Kubschütz in einer Mulde am Fuße des Czorneboh am Albrechtsbach. Nachbarorte sind Soritz im Norden, Meschwitz im Osten, Döhlen im Westen und Weißig im Nordwesten. Südlich erhebt sich das Czorneboh-Massiv. Zwischen Rachlau und Döhlen befindet sich die zwischen 1974 und 1976 errichtete Talsperre Rachlau, die mit 6,5 ha Wasserfläche das größte stehende Gewässer der Gemeinde Kubschütz darstellt. Der Damm hat eine Höhe von 13 Metern.<ref>Technische Daten sh. Informationstafel an der Talsperre</ref>

Nach der Siedlungsanlage ist Rachlau ein lockeres Platzdorf.

Geschichte

Datei:Bundesarchiv Bild 183-P0709-0015, Rachlau, Bau eines Wasserspeichers.jpg
Bau des Wasserspeichers Rachlau
Datei:Rachlow pod Cornobohom.JPG
Rachlau und Stausee von Pielitz aus gesehen

Der Ort wurde erstmals im 14. Jahrhundert als Rachlow erwähnt. Zur Unterscheidung von Rachlau bei Wittichenau tauchen zwischenzeitlich die Formen Rachla am Berge (1543) und Rachel im Gebirge (1748) auf. 1875 ist der Alternativname Albertsrachlau verzeichnet.

Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren die Bewohner von Rachlau mehrheitlich sorbischsprachig. Der Wissenschaftler Arnošt Muka zählte 1884/85 225 Einwohner, von denen 219 Sorben waren.<ref name="Muka">Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954.</ref>

Bis 1974 war Rachlau eine eigenständige Landgemeinde mit den Ortsteilen Döhlen, Pielitz und Großkunitz (seit 1936) sowie Weißig (seit 1950). Dann wurde es nach Kubschütz eingegliedert.

Persönlichkeiten

Von 1877 bis 1920 wirkte in Rachlau der sorbische Naturforscher Karl Traugott Schütze ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); 1858–1938). Noch heute bedeutend ist seine „Biologie der Kleinschmetterlinge“ (1931).<ref>Onlineausgabe der "Biologie der Kleinschmetterlinge"</ref> Sein Sohn, der Heimatforscher und Denkmalpfleger Theodor Schütze (Božidar Šěca) wurde in Rachlau geboren.

Weblinks

Commons: Rachlau (Kubschütz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Baschütz (Bošecy) | Blösa (Brězow) | Canitz-Christina (Konjecy) | Daranitz (Torońca) | Döhlen (Delany) | Großkunitz (Chójnica) | Grubditz (Hruboćicy) | Jenkwitz (Jenkecy) | Jeßnitz (Jaseńca) | Kreckwitz (Krakecy) | Kubschütz (Kubšicy) | Kumschütz (Kumšicy) | Litten (Lětoń) | Neupurschwitz (Nowe Poršicy) | Pielitz (Splósk) | Purschwitz (Poršicy) | Rabitz (Rabocy) | Rachlau (Rachlow) | Rieschen (Zrěšin) | Scheckwitz (Šekecy) | Soculahora (Sokolcy) | Soritz (Sowrjecy) | Waditz (Wadecy) | Weißig (Wysoka) | Zieschütz (Cyžecy) Vorlage:Klappleiste/Ende

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