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Ras Laffan

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Datei:Ras Laffan LNG terminal in 2012.jpg
LNG-Terminal in Ras Laffan (2012)

Ras Laffan (arabisch رأس لفان {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine Industrieansiedlung der Erdgasindustrie in Katar etwa 80 km nordöstlich von Doha. Sie wird von Qatar Energy betrieben und beschäftigt rund 115.000 Personen.<ref>RAS LAFFAN INDUSTRIAL CITY (RLIC). Abgerufen am 7. Januar 2026.</ref>

Größe und Bedeutung

Die Fläche der Industrieanlage wird mit 295 km² angegeben. Ras Laffan Port ist die weltweit größte Hafenanlage zum Umschlag von Flüssigerdgas. Der Hafen verfügt über 33 Liegeplätze und ein SPM-Terminal, das 54 Kilometer vom Hafen entfernt liegt.<ref>Ras Laffan Industrial City (RLIC). Qatar Energy, abgerufen am 6. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Qatar Energy (70 %) und Chevron Phillips Chemical (30 %) gaben bekannt, als Joint Venture für 6 Milliarden US-Dollar eine neue Anlage in Ras Laffan zu errichten. Der für 2019 angekündigte Komplex wird eine Ethancrackanlage umfassen, die rund 2,1 Mio. t/Jahr Ethylen produzieren kann. Es wird der größte Ethancracker im Nahen Osten sein und die Ethylen-Produktionskapazität Katars um mehr als 40 % erhöhen. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.<ref>Amanda Jasi: QatarEnergy and Chevron Phillips Chemical break ground on US$6bn Ras Laffan petrochemical complex. 22. Februar 2024, abgerufen am 6. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Attacke der iranischen Drohnen

Nach einem iranischen Drohnenangriff am 18. März während des Irankriegs auf die LNG-Anlage Ras Laffan, die das North-Field-Gasfeld traf, kam es zu einem weithin sichtbaren Brand mit einer mehrere Hundert Meter hohen Rauchsäule. Der Betreiber Qatar Energy stellte daraufhin aus Sicherheitsgründen die Produktion der weltweit größten LNG-Förderanlage ein, die jährlich rund 77 Millionen Tonnen verflüssigtes Erdgas erzeugt. Die Unterbrechung führte zu erheblichen Verwerfungen auf den Energiemärkten, insbesondere zu stark steigenden europäischen Gaspreisen, da Ras Laffan als zentrales Exportdrehkreuz Katars eine wesentliche Rolle für die europäische Versorgung nach dem Wegfall russischer Pipelineimporte spielt.<ref>Drohnentreffer </ref> Beim Angriff wurde zwei Wärmeübertragungstürme mit hoher Präzision getroffen. Die zwei beschädigten Linien der wichtigsten LNG-Anlage der Welt produzieren etwa 17 Prozent der verflüssigten Gase des Landes.<ref>Die Schäden an der wichtigsten LNG-Anlage der Welt. Abgerufen am 1. April 2026.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 25° 54′ 43″ N, 51° 34′ 26″ O

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