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Rückendruck-Armzug-Methode

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Wiederbelebung nach Silvester

Die Rückendruck-Armzug-Methode ist eine historische Beatmungstechnik. Durch intermittierendes Drücken auf dem Thorax (Ausatmung) und anschließende Armbewegung (Einatmung) sollte eine ausreichende Lungenbelüftung sichergestellt werden. Die Grundidee der Methode geht dabei auf Holger Nielsen zurück. Varianten wurden unter verschiedenen Bezeichnungen schon ab dem 19. Jahrhundert entwickelt, etwa die Methode nach Silvester.<ref name="syl">Silvester HR: A new method of resuscitating still-born children and of restoring persons apparently drowned or dead. BMJ (1858) 2:576–9</ref> Eine bildliche Darstellung von zwei Varianten findet sich in „Elektroschutz in 132 Bildern“ aus dem Jahr 1931 von Stefan Jellinek.<ref>Jellinek, Stefan, Elektroschutz in 132 Bildern, Deutscher Verlag für Jugend und Volk, Wien - Leipzig 1931 S. 131f</ref> Sie hielten sich bis ins 20. Jahrhundert, etwa in Dienstanweisungen der Volkspolizei der DDR.<ref>Merkbuch für freiwillige Helfer der Volkspolizei - Interne Dienstanweisung des Ministeriums des Innern (Nur für den Dienstgebrauch), 1. Auflage 1976, Seite 111–116</ref>

Im Methodenspektrum des heutigen Atemwegsmanagements hat diese Technik keinen Stellenwert mehr.<ref>A. J. Handley, R. Koster, K. Monsieurs et al.: European Resuscitation Council guidelines for resuscitation 2005. Section 2. Adult basic life support and use of automated external defibrillators. In: Resuscitation. 67, 2005, Supplement 1, S. 7-23. PMID 16321717.</ref>

Einzelnachweise

<references />