Zum Inhalt springen

Römershagen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Römershagen
Gemeinde Wenden
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(184)&title=R%C3%B6mershagen 50° 56′ N, 7° 50′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(184) 50° 55′ 56″ N, 7° 50′ 4″ O
 {{#coordinates:50,932222222222|7,8344444444444|primary
dim=10000 globe= name=Römershagen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Einwohner: 184 (30. Juni 2023)<ref name="Einwo2023">Einwohnerstatistik / Gemeinde Wenden. Abgerufen am 4. September 2023.</ref>
Postleitzahl: 57482
Vorwahl: 02762
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:Biggequellgebiet 4 - Biggequelle.jpg
Biggequelle

Römershagen ist ein Ortsteil der Gemeinde Wenden im Sauerland, Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Geographische Lage

Römershagen liegt im äußersten Süden des Kreises Olpe rund 4,5 km südsüdwestlich des Wendener Kernorts. Es befindet sich innerhalb des Naturparks Ebbegebirge nahe dessen Südgrenze, die zugleich die Grenze zu Rheinland-Pfalz bildet. Am südöstlichen Dorfrand entspringt der Lenne-Zufluss Bigge.

Geschichte

Datei:Kirche in Römershagen (Wenden).jpg
Kirche St. Marien Römershagen

Bis zur kommunalen Neugliederung des Landes Nordrhein-Westfalen war Römershagen Sitz einer der beiden Gemeinden, die das Amt Wenden bildeten. Die Gemeinde Römershagen bestand aus den Ortsteilen Dörnscheid, Döingen, Römershagen, Heid, Rothenborn, Rothemühle, Bebbingen, Schwarzbruch und Huppen.

Im Zuge der Neugliederung wurden die Gemeinden Römershagen und Wenden durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Olpe am 1. Juli 1969 zur neuen Gemeinde Wenden zusammengelegt<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 90.</ref>, die flächengleich mit dem alten Amt Wenden ist.

Wappen

Ehemaliges Gemeindewappen

Blasonierung: „Geteilt von Rot und Silber, oben über einem mit der Spitze nach rechts gerichteten silbernem Schwert mit rundem Knauf eine silberne Muschel, unten ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz.“

Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Römershagen zeigte die Jakobsmuschel und wies damit den Ort mit seiner Kirche als Station des Jakobspilgerwegs aus. Das Schwert ist ein Hinweis auf den hier früher vorhandenen Freistuhl. Das schwarze Balkenkreuz erinnert an die frühere Zugehörigkeit zu Kurköln.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Bauwerke

Datei:Kirche Römershagen Innen.jpg
Innenansicht der Kirche in Römershagen

Kirche St. Marien Römershagen

Die Pfarrkirche Maria regina coeli zu Römershagen wurde 1718 erbaut von Michael Spanner. Die Kirche ist ein schlichter Saalbau in gotisierendem Stil mit dreiseitigem 3/8 Schluss. Der romanische Turm soll ursprünglich ein Wehrturm gewesen sein.

Der Altar stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist mit barocken Heiligenfiguren ausgestattet. Die Kanzel von Johann Nikolaus Düringer ist aus dem Jahr 1734.

Heute gehört die Pfarrei St. Marien Römershagen zum Pastoralverbund Wendener Land.

Literatur

  • Dehio / Gall: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, 1935
  • Overmann: Die kirchlichen Baudenkmäler des Kreises Olpe Teil II, 1940

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Altenhof | Altenwenden | Bebbingen | Brün | Büchen | Döingen | Dörnscheid | Eichertshof | Elben | Gerlingen | Girkhausen | Heid | Hillmicke | Hoffnung | Hünsborn | Huppen | Löffelberg | Möllmicke | Ottfingen | Römershagen | Rothemühle | Rothenborn | Scheiderwald | Schönau | Schwarzbruch | Trömbach | Vahlberg | Wendenerhütte | Wilhelmstal

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein