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Rögen (Coburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rögen
kreisfreie Stadt Coburg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(368)&title=R%C3%B6gen 50° 16′ N, 11° 1′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(368) 50° 15′ 38″ N, 11° 0′ 45″ O
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Höhe: 360 m ü. NN
Fläche: 3,05 km²
Einwohner: 368 (1. Jan. 2011)<ref>Für die Einwohnerzahlen vom 1. Januar 2011 siehe <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wirtschaftsraum Coburg. Daten und Fakten. Ausgabe 2011/2012. (Memento vom 17. Juni 2012 im Internet Archive; PDF; 500 kB) In: coburg.de, 18. November 2011, Abschnitt 2.4.2 Einwohnerstatistik der Stadtteile Coburgs.</ref>
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 96450
Vorwahl: 09561
Datei:Coburg Stadtteil Rögen.png
Karte
Lage von Rögen in Coburg
Datei:Co-Roegen-AmEichholz4.jpg
Bauernhaus von 1837
Datei:CO-Roegen-gemeindebrunnen-1.jpg
Gemeindebrunnen von 1954
Datei:CO-Roegen-Achatfelsen.jpg
Achatfelsen

Rögen ist ein östlicher Stadtteil der oberfränkischen Stadt Coburg.

Geografie

Die Ortschaft grenzt an die Coburger Kernstadt, die Stadtteile Cortendorf, Seidmannsdorf, Lützelbuch und Neu- und Neershof sowie an die Gemeinden Rödental und Grub am Forst. Am 30. Juni 2010 zählte Rögen 368 Einwohner, was eine Bevölkerungsdichte von 121 Einwohnern pro km² ergibt.

Rögen liegt im Motschental, das aus dem Bausenberg herausführt und im Norden vom 411 Meter hohen Lerchenberg und im Süden vom 406 Meter hohen Eichhölzlein begrenzt wird.

Geschichte

Der vermutlich mittelalterliche Name wird auf den Namen eines unbekannten Roger oder Ruger zurückgeführt. Die erste urkundliche Erwähnung Rögens wird mit dem Verzeichnis über Besitzrechte des Grafen Berthold von Henneberg in der „Neuen Herrschaft“ auf das Jahr 1317 datiert. 1496 erwarb Albrecht von Brandenstein die Siedlung zusammen mit Lützelbuch von Valentin Schenk. Die Einwohner waren bis Anfang des 19. Jahrhunderts den Herren von Brandenstein lehnbar.

Nachdem anfänglich die Pfarrei Fechheim für Rögen kirchlich zuständig gewesen war, gehörte das Dorf ab 1517 zum Kirchspiel der Pfarrei Einberg. 1820 wurde Rögen nach Seidmannsdorf eingepfarrt.

Die in Einberg etwa um 1590 gebaute Schule war auch für die Schüler aus Rögen zuständig. Später bekam der Ort eine Hauslehrerstelle, anschließend war die Verbandsschule in Seidmannsdorf zuständig. Aufgrund einer großen Schülerzahl, 1885 gab es 20 Rögener und 64 Lützelbucher Kinder, errichteten die beiden Gemeinden in Lützelbuch eine gemeinsame Schule, die am 15. Mai 1884 eingeweiht und bis zum Schuljahr 1968/69 genutzt wurde.

Im Jahr 1783 bestand das Dorf aus 14 Häusern mit 72 Bewohnern, 1910 gab es 112, 1939 108 Einwohner und 1968 lebten 169 Einwohner in 33 Häusern. Am 1. Januar 1972 folgte mit 307 Hektar Gemeindefläche und 180 Einwohnern die Eingemeindung nach Coburg.<ref name="Sandner"></ref>

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Coburg/Rögen

Literatur

  • Heimat- und Bürgerverein Rögen: 1971–1996 25 Jahre Heimat- und Bürgerverein Rögen.
  • Peter Morsbach, Otto Titz: Stadt Coburg. Ensembles-Baudenkmäler-Archäologische Denkmäler. Denkmäler in Bayern. Band IV.48. Karl M. Lipp Verlag, München 2006, ISBN 3-87490-590-X, S. 471.

Weblinks

Commons: Rögen (Coburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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