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Réserve écologique de la Pointe-Heath

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Réserve écologique de la Pointe-Heath

IUCN-Kategorie Ia – Strict Nature Reserve

Lage KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada
Fläche 18,69 km²
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Geographische Lage 49° 6′ N, 61° 44′ WKoordinaten: 49° 6′ 0″ N, 61° 44′ 0″ W
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Réserve écologique de la Pointe-Heath (Québec)
Réserve écologique de la Pointe-Heath (Québec)
Einrichtungsdatum 1978
Verwaltung MDDEP

<mapframe text="Karte der Réserve écologique de la Pointe-Heath" latitude="49.13" longitude="-61.745" zoom="11" width="280" height="280" align="right"> { "type": "ExternalData", "service": "geoline", "ids": "Q2178951", "properties": { "stroke": "#008000", "stroke-width": 2 } }</mapframe> Die Réserve écologique de la Pointe-Heath ist ein ökologisches Schutzgebiet im Osten der kanadischen Provinz Québec.

Es wurde im Jahr 1978 auf einer Fläche von 1869 ha eingerichtet. Es liegt in der regionalen Grafschaftsgemeinde Minganie am Ostrand der Insel Anticosti und umfasst deren Moorgebiete. Dabei handelt es sich um Hochmoore, auch ombrotrophe Moore oder Hochmoore genannt, sowie minerotrophe Niedermoore. Geschützt wird zudem die Falaise aux Goélands, eine Steilküste, in der zahlreiche Vögel nisten, wie die Dickschnabellumme (Uria lomvia; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), der Papageitaucher (Fratercula arctica), die Dreizehenmöwe, die hier die größte Kolonie Québecs bildet, oder der Basstölpel (Morus bassanus), von dem mehr als 200 Paar an der Küste nisten.

Datei:Uria lomvia1.jpg
Dickschnabellummen
Datei:Haleniadeflexa.jpg
Halenia deflexa

Das Schutzgebiet erhebt sich von der Küste auf eine maximale Höhe von 15 m über dem Meeresspiegel und ist ausgesprochen flach. Der Untergrund besteht aus Sedimentgesteinen, insbesondere kalkreichen Ablagerungen. Dabei sind die Grenzen zwischen dem unmittelbaren Ufergebiet und der erhöhten, fossilienreichen Plateaufläche darüber scharf abgegrenzt. Sie ist von einer dünnen Tillitschicht bedeckt, die während der letzten Eiszeit entstand. Die organischen Ablagerungen bedingen die beiden vorherrschenden Moor-Bodentypen.

Vorherrschende Pflanzen in den zuflusslosen Hochmooren sind Torfmoose{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), Torfgränke und Schwarz-Fichte. Nähert man sich dem Meer, so nimmt die Schwarze Krähenbeere zu. Dort, wo Gewässer mit Nährstoffen vorhanden sind, gibt es weniger Torfmoose, stattdessen herrschen Sauergrasgewächse und Süßgräser vor.

Wo Bäume stehen, handelt es sich meist um Balsam-Tannen oder Weiß-Fichten, meist als Krummholz.

Erfasst sind 176 Gefäßpflanzen, 22 Moose, 9 Flechten und 3 Lebermoose. Mindestens zwei Arten gelten als gefährdet oder bedroht: Halenia deflexa ssp. brentoniana und Gentianopsis nesophila, die zu den Enziangewächsen (Gentianaceae) zählen.

Der auf der Insel sehr zahlreiche Weißwedelhirsch sucht das Schutzgebiet häufig auf, auch Enten finden sich hier, und die Kanadagans. An der Küste finden sich Gryllteiste (Cepphus grylle; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), sowie der Tordalk, der hier Petit Pingouin heißt.

Literatur

  • Gildo Lavoie: Les réserves écologiques du Québec. Écrins d'un patrimoine méconnu, Éditions MultiMondes, Montreal 2023, S. 130.

Siehe auch

Weblinks