Rákoskeresztúr
Rákoskeresztúr ist ein Stadtteil des XVII. Bezirks (auch Rákosmente genannt) der ungarischen Hauptstadt Budapest. Rákoskeresztúr liegt ungefähr fünfzehn Kilometer östlich der Donau und des Stadtzentrums. Im Jahr 2022 gab es in Rákoskeresztúr 11.798 Wohnungen und 24.971 Einwohner.<ref name="Mh">Magyarország helységnévtára: Budapest 17. kerület. Daten zum 17. Bezirk. In: ksh.hu. Központi Statisztikai Hivatal, abgerufen am 17. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschichte
Bereits im 13. Jahrhundert soll es an diesem Ort laut einer Grenzbeschreibung eine Siedlung gegeben haben. Der Name Keresthur wurde erstmals 1396 urkundlich erwähnt. Nach den Zerstörungen durch die Türken siedelten sich evangelische Slowaken aus der Region Nógrád an und im 18. Jahrhundert Deutsche aus Württemberg.
Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde Rákoskeresztúr 867 Häuser und 6699 Einwohner auf einer Fläche von 5969 Katastraljochen.<ref></ref> Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Gödöllő im Komitat Pest-Pilis-Solt-Kiskun. Der Ort verfügte damals über einen Bahnhof, ein Post- und Telegrafenamt sowie eine Telefonzentrale. Die traditionell landwirtschaftliche geprägte Gemeinde versorgte die Menschen in Budapest mit Lebensmitteln. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts begann sich Kleinindustrie zu entwickeln.
Mit der Schaffung des XVII. Budapester Bezirks Anfang 1950 wurde Rákoskeresztúr ein Teil der ungarischen Hauptstadt Budapest. Es kam zum Bau großer Wohnsiedlungen in den Jahren von 1971 bis Ende der 1980er Jahre. In drei Phasen wurden mehr als 1000 alte Häuser saniert und 8000 Wohnungen gebaut.
Söhne und Töchter
- László Rédei (1900–1980), Mathematiker
Sehenswürdigkeiten
- Evangelische Kirchen
- Griechisch-katholische Kirche Istenszülő Oltalma, erbaut 1990
- 1956er-Denkmal
- Römisch-katholische Kirche Szent Kereszt felmagasztalása, erbaut 1894
- Schloss Podmaniczky–Vigyázó (Podmaniczky–Vigyázó-kastély)
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1956er-Denkmal
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Römisch-katholische Kirche Szent Kereszt felmagasztalása
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Innenraum der Kirche Szent Kereszt felmagasztalása
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Evangelische Kirche
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Schloss Podmaniczky–Vigyázó
Siehe auch
Literatur
- Rákoskeresztúr. In: Révai Nagy Lexikona. Band 16. Budapest 1924, S. 59.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Bp. Rákoskeresztúr. In: kereszturiszovetseg.hu. Keresztúr Nevű Települések Szövetsége (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- Rákoskeresztúri Szent Kereszt felmagasztalása templom. In: miserend.hu. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Koordinaten: 47° 29′ N, 19° 15′ O
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