Queensberry (Hügel)
| Queensberry | ||||||
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| Südflanke des Queensberry vom Wee Queensberry aus gesehen | ||||||
| Südflanke des Queensberry vom Wee Queensberry aus gesehen | ||||||
| Höhe | 697 m | |||||
| Lage | Southern Uplands, Schottland | |||||
| Gebirge | Lowther Hills | |||||
| Koordinaten | 55° 16′ 55″ N, 3° 35′ 36″ W
{{#coordinates:55,281919444444|−3,5932111111111|primary
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dim=5000 | globe= | name=Queensberry | region=GB-DGY | type=mountain
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Der Queensberry ist ein Hügel am südlichen Ende der Lowther Hills in Südschottland. Mit einer Seehöhe von 697 m ist er die höchste Erhebung der südlichen Lowthers.<ref name="Turnbull">Ronald Turnbull: Walking in the Southern Uplands. 44 best hill days in southern Scotland. Cicerone Press Limited, 2014, ISBN 978-1-78362-129-3, Walk 12: Queensberry.</ref> Von britischen Bergsteigern wird er als Marilyn, Graham und Donald klassifiziert.
Lage und Umgebung
Der Queensberry erhebt sich im Zentrum der ehemaligen Grafschaft Dumfriesshire.<ref>David Brewster (Hrsg.): The Edinburgh Encyclopaedia. Band 8. J. & E. Parker, 1832, S. 21.</ref> Zwischen den Flusstälern Annandale im Westen und Nithsdale im Osten fungiert er als Wetterscheide.<ref name="Chalmers">George Chalmers: Caledonia. Or an Account, Historical and Topographic, of North Britain, from the Most Ancient to the Present Times. Band 3. Cadell and Davies, 1824, S. 48, 49.</ref> Südlich befindet sich ein mit 512 m<ref> Wee Queensberry - 512m. In: peakbook.org. Glittertind Forlag AS, abgerufen am 12. Dezember 2014.</ref> etwas niedrigerer Hügel, der als Little Queensberry oder Wee Queensberry bezeichnet wird.<ref name="Turnbull"/><ref name="Chalmers"/>
Geschichte
Etymologie
Der Name leitet sich ab vom altenglischen Cwensberg, was „Königinberg“ bzw. „Frauenberg“ bedeutet.<ref>May G. Williamson: The Non-Celtic Place-Names of the Scottish Border Counties. Scottish Place-Name Society, 1942, S. 65, abgerufen am 27. Februar 2024.</ref>
Deonyme
Die britischen Adelstitel des „Duke of Queensberry“ bzw. „Marquess of Queensberry“ sind nach diesem Hügel benannt.<ref name="Chalmers"/> John Sholto Douglas, der 9. Marquess von Queensberry, entwarf 1865 zusammen mit John Graham Chambers die Basisregeln des modernen Boxsports, die heute als Queensberry-Regeln bekannt sind. Dieses Regelwerk wiederum diente als Eponym für die deutsche Girlgroup Queensberry.<ref> Antje Hildebrandt: Das „Popstars“-Grauen endet mit Queensberry. In: Zeit Online. 19. Dezember 2008, abgerufen am 27. Juli 2022.</ref>
Einzelnachweise
<references />