Pyromellitsäuredianhydrid
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Strukturformel von Pyromellitsäuredianhydrid | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Pyromellitsäuredianhydrid | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H2O6 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weiße bis beigefarbene Nadeln<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 218,13 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Dichte |
1,68 g·cm−3 (20 °C)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
284–287 °C<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
397–400 °C<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
zersetzt sich in Wasser<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
2250 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref>Gigiena i Sanitariya. For English translation, see HYSAAV. 51(11)(79), 1986.</ref> | |||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Pyromellitsäuredianhydrid ist das Anhydrid der Pyromellitsäure (1,2,4,5-Benzoltetracarbonsäure). PMDA ist hygroskopisch und bildet mit Wasser Pyromellitsäure. Pyromellitsäuredianhydrid ist ein guter Elektronenakzeptor und bildet mit elektronenreichen Aromaten Charge-Transfer-Komplexe.<ref name="Fieser">Fieser und Fieser, Organische Chemie, 2. Auflage, Verlag Chemie 1982, ISBN 3-527-25075-1.</ref>
Vorkommen
Die Substanz entsteht bei starkem Erhitzen von Mellitsäure<ref name="Fieser"/>, wird aber technisch durch Oxidation von Durol (1,2,4,5-Tetramethylbenzol) gewonnen.<ref name="Römpp">Eintrag zu Pyromellitsäuredianhydrid. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>
Eigenschaften
Pyromellitsäuredianhydrid ist ein brennbarer, hygroskopischer, weißer bis beiger Feststoff, welcher sich in Wasser zersetzt. Er geht schon mit Luftfeuchtigkeit in Pyromellitsäure über, die selbst in Wasser kaum löslich ist.<ref name="GESTIS" />
Verwendung
PMDA wird bei der Herstellung von temperaturbeständigen Kunstharzen verwendet, beispielsweise für Polyimide<ref name="Römpp"/>, die unter anderem als Bindemittel für Elektroisolierlacke dienen.
Sicherheitshinweise
PMDA wirkt sensibilisierend (IgE-Antikörper nachweisbar) und vor allem in höheren Konzentrationen irritativ an den Atemwegen.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Sensibilisierender Stoff
- Ätzender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Carbonsäureanhydrid
- Benzofuran