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Pucher von Meggenhausen

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Datei:Wappen der von Pucher zu Meggenhausen 1652.png
Wappen derer von Pucher zu Meggenhausen 1652

Pucher von Meggenhausen, auch Puecher von Meggenhausen, von Pucher zu Meggenhausen, war der Name eines österreichischen Adelsgeschlechts, das seinen Ursprung im Kanton Graubünden (Schweiz) hatte. Stammvater des Geschlechts war Erhard Pucher, der 1443 in Genf vom damaligen deutschen König und späteren Kaiser Friedrich III. zum Ritter geschlagen wurde.<ref>Neues Jahrbuch, Band 14 (1887), Seite 126, Heraldisch-Genealogische Gesellschaft Adler, Wien 1887 Auszug</ref>

Adelserhebungen

  • Die Brüder Johann Rudolf Pucher und Georg Niklas Pucher von Meggenhausen wurden am 3. Oktober 1603 in Prag durch Kaiser Rudolf II. in den österreichischen rittermäßigen Adelsstand mit Wappenbesserung erhoben. Johann Rudolf wurde außerdem das Reichslehen Meckenhausen übertragen.<ref>Ruth Füchtner, Heike Preuss: Das Inventar der Geheimen Kanzlei der Herzöge von Jülich-Berg aus dem Hause Pfalz-Neuburg (1609-1716), Materialien zur rheinischen Geschichte (Band 3), Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Verlag Droste, 1994, ISBN 3770075862, Seite 393</ref>
  • Johann Georg Pucher wurde auf sein Gesuch hin im Jahr 1635 durch den Kurfürsten von Mainz in den Ritterstand erhoben.<ref>Neues Jahrbuch (1887), Band 14, Heraldisch-Genealogische Gesellschaft „Adler“, Wien 1887, Seite 127 Auszug</ref>
  • Am 3. Januar 1652 wurde derselbe Johann Georg Pucher in Wien in den österreichischen Freiherrenstand mit dem Adelsprädikat „von und zu Meggenhausen zu Kadau, Reichenberg und Zwölfaxing“ erhoben.<ref>Adler, Band 5, Heraldisch-Genealogische Gesellschaft Adler, Wien 1901, Seite 412</ref> Nach dem Fall der österreichisch-ungarischen Monarchie wurde der Name auf Pucher gekürzt. Die Nachkommen leben heute in Österreich.

Wappen

Rechter über linken gelegter Schrägbalken (Andreaskreuz). Auf gekröntem Helm behutete Mannspuppe.<ref>Archivalische Zeitschrift, Bände 7–9, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Verlag Theodor Ackermann, 1897, Seite 280 Wappenbeschreibung</ref>

Namensträger

Literatur

Einzelnachweise

<references/>