Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Lipomastie – Wikipedia Zum Inhalt springen

Lipomastie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Pseudogynäkomastie)
Klassifikation nach ICD-10
E65 Lokalisierte Adipositas
Fettpolster
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Vorlage:Infobox International Classification of Diseases 11

Datei:Adipomastia 001.jpg
Junger Mann mit Lipomastie

Lipomastie (von griech. λίπος (lípos): Fett und μαστός (mastós): Brust, Brustwarze) ist eine Form der Pseudogynäkomastie, die bei adipösen Männern auftritt. Dabei handelt es sich um eine Vergrößerung der Brust aufgrund vermehrten Fettgewebes, aber ohne Vergrößerung des Brustdrüsenkörpers.<ref name="schill">Wolf-Bernhard Schill, Reinhard G. Bretzel, Wolfgang Weidner (Hrsg.): Männermedizin in der allgemeinmedizinischen und internistischen Praxis. Urban & Fischer bei Elsevier, München 2005, ISBN 3-437-23260-6, S. 381.</ref>

Die Abgrenzung zur Gynäkomastie erfolgt palpatorisch (Ertasten des Drüsengewebes) und ultrasonographisch (Sonographie der Brustdrüse).<ref>Jürgen Schölmerich (Hrsg.): Medizinische Therapie. 2005, 2006.2. Aufl. Springer Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-540-21226-4, S. 623.</ref> Bei der Lipomastie ist kein tastbares Drüsengewebe nachweisbar.<ref name="schill" />

Bei adipösen Jugendlichen kann die Unterscheidung zwischen Lipomastie und Gynäkomastie schwierig sein; es kann auch ein Mischtyp auftreten, die sog. Lipogynäkomastie.<ref name="michalk">Dietrich Michalk, Eckhard Schönau, Ingrid Fritz (Hrsg.): Differentialdiagnose Pädiatrie. 2. Auflage. Urban & Fischer Bei Elsevier, München 2005, ISBN 3-437-22530-8, S. 532.</ref>

Pseudogynäkomastie wird nicht nur durch Fettansammlung verursacht, sondern kann auch auf submamillär (unter der Brustwarze) gelegene Hämatome, Lymphangiome (Angiome des Gefäßsystems) oder Lipome (regionale Fettgewebstumoren) zurückzuführen sein.<ref name="michalk" />

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein