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Przyborze (Łobez)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Przyborze
Vorlage:Platzhalterbild
Przyborze (Polen)
Przyborze (Polen)
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Łobez
Gmina: Łobez
Geographische Lage: 53° 41′ N, 15° 34′ OKoordinaten: 53° 40′ 49″ N, 15° 34′ 27″ O
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Einwohner: 40
Telefonvorwahl: (+48) 91
Kfz-Kennzeichen: ZLO
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów
Datei:Przyobrze table.jpg
Ortseingang mit Ortseingangsschild (2009)

Przyborze ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf in der Woiwodschaft Westpommern in Polen. Das Dorf gehört zur Gmina Łobez (Gemeinde Labes) im Powiat Łobeski (Labeser Kreis).

Geographische Lage

Das Dorf liegt in Hinterpommern rechts der Rega, etwa sechs Kilometer nordnordwestlich der Stadt Labes (Łobez). Südwestwärts fließt unweit des Orts die Rega vorbei.

Geschichte

Seit dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert gehörte der Ort den Borkonen, die hier ein Rittergut besaßen. 1838 kam das Gut Piepenhagen an den Ökonomen Hell († 1859), 1860 an dessen Sohn Hermann. Piepenhagen hatte eine evangelische Kirche und eine Schule.

Bis 1945 bildete Piepenhagen eine Landgemeinde im Kreis Regenwalde der preußischen Provinz Pommern. Neben Piepenhagen bestanden in der Gemeinde keine weiteren Wohnplätze.<ref name=I />

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Region im Frühjahr 1945 von der Roten Armee besetzt. Wenig später wurde Piepenhagen unter polnische Verwaltung gestellt. Soweit sie nicht geflohen waren, wurden die Bewohner in der darauf folgenden Zeit vertrieben. Piepenhagen erhielt den neupolnischen Namen Przyborze.

Sehenswürdigkeiten

  • Alter deutscher evangelischen Friedhof aus dem Jahr 1862 am Ortsrand (wüst).

Einwohnerzahlen

Siehe auch

Literatur

  • Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil II, Band 1: Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Stettin gehörigen Hinterpommerschen Kreise. Stettin 1784, S. 346, Nr. 39.
  • Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogthums Pommern – Schilderung der Zustände dieser Lande in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Teil II: Landbuch des Herzogthums Stettin, von Kamin und Hinterpommern; oder des Verwaltungs-Bezirks der Königl. Regierung zu Stettin. Band 7: Der Kreis Regenwald, und Nachrichten über die Ausbreitung der römisch-kathol. Kirche in Pommern. Berlin und Wriezen 1874, S. 817–818.

Weblinks

  • Piepenhagen bei Meyers Gazetteer (mit historischer Karte)

Fußnoten

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gmina Łobez