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Pryluky

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{{#if: befasst sich mit der Stadt in der Ukraine, für Informationen zu den gleichnamigen Dörfern siehe Pryluky (Korosten) und Pryluky (Polohy).

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Diese Weiterleitung ist grundsätzlich kein Gegenstand von SLA.) ist eine Stadt im Süden der ukrainischen Oblast Tschernihiw mit 51.350 Einwohnern (01.01.2025).<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Die Stadt liegt am Ufer des Flusses Udaj und ist das administrative Zentrum des gleichnamigen Rajons.

Datei:Вокзал станції Прилуки.jpg
Bahnhof in Pryluky
Datei:Микрорайоны Прилук.jpg
Stadtplan

Geschichte

Pryluky wurde erstmals 1092 als Festung erwähnt, die dem Schutz der Kiewer Rus gegen die Nomaden aus südlichen Steppen (Petschenegen, Polowzer) diente. 1239 wurde die Stadt von Mongolen zerstört. 1459 wurde Pryluky als große Stadt unter litauischer Hoheit erwähnt. 1648 wurde hier ein kosakisches Regiment organisiert, was einen Anstoß zur raschen Entwicklung der Stadt gab.<ref>Ortsgeschichte Pryluky in der Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR; abgerufen am 6. April 2019 (ukrainisch)</ref> 1897 hatte die Stadt 19.055 Einwohner, zwei Gymnasien, eine Stadtbank und mehrere Tabakfabriken, die den in der Umgebung angebauten Tabak verarbeiteten<ref>Meyers Konversationslexikon, 6. Auflage Leipzig - Wien 1908, Band 16, Stichwort „Priluki“</ref>.

Die Stadt ist ein Eisenbahnknotenpunkt und bedeutendes touristisches und industrielles Zentrum der Oblast (Maschinenbau, Ölförderung, Bauindustrie, Tabakfabrik).

Bis 1991 befand sich bei Pryluky eine Basis der sowjetischen Luftstreitkräfte, auf der 19 strategische kernwaffentragende Langstreckenbomber vom Typ Tu-160 stationiert waren.

Verwaltungsgliederung

Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Pryluky (Прилуцька міська громада/Pryluzka miska hromada). Zu dieser zählen auch die 3 in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 730-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Чернігівської області"</ref>, bis dahin bildete sie die gleichnamige Stadtratsgemeinde Pryluky (Прилуцька міська рада/Pryluzka miska rada) unter Oblastverwaltung im Zentrum des ihn umgebenden Rajons Pryluky.

Am 17. Juli 2020 kam es im Zuge einer großen Rajonsreform zum Anschluss des Rajonsgebietes an den Rajon Pryluky<ref>Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX Про утворення та ліквідацію районів</ref>.

Bevölkerungsentwicklung

Demographie
1859 1897 1923 1926 1939 1959 1970 1979 1989 2001 2010 2017
10.261 18.532 25.599 28.624 36.881 43.719 57.474 65.303 71.954 64.681 59.180 56.270

Nachweis: 1897–2017:<ref name="pop-stat">Städte in der Ukraine auf pop-stat.mashke.org; abgerufen am 28. April 2018</ref>

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

  • Priluki, in: Guy Miron (Hrsg.): The Yad Vashem encyclopedia of the ghettos during the Holocaust. Jerusalem : Yad Vashem, 2009, ISBN 978-965-308-345-5, S. 612f.

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Oblast Tschernihiw

Vorlage:Normdaten