Prunella cretensis
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Prunella cretensis | ||||||||||||
| Gand. |
Prunella cretensis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Braunellen (Prunella) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Merkmale
Prunella cretensis ist ein ausdauernder, niederliegender Schaft-Hemikryptophyt, dessen Blütentriebe Längen von 5 bis 10 Zentimeter erreichen.<ref name = "Fielding-Turland"/> Die Kanten der Stängel und die Blätter haben eine spärliche, weiße, anliegende Behaarung.<ref name = "Gandoger"/> Die oberen Blätter haben einen lanzettlichen Umriss und sind fiederlappig bis fiederspaltig.<ref name = "Fielding-Turland"/>
Die drei sechsblütigen Scheinquirle sind in eine kugelige Scheinähre gedrängt.<ref name = "Gandoger"/> Die Oberlippe des Kelches ist gerundet und nicht gezähnt, leicht buchtig gelappt oder seltener dreizähnig, wobei die Seitenzähne kürzer als der Mittelzahn und mehr oder weniger stumpf sind.<ref name = "Fielding-Turland"/><ref name = "JS"/> Die Unterlippe ist zur Hälfte in zwei parallele, pfriemliche Zähne geteilt.<ref name = "JS"/> Die Krone ist kaum doppelt so lang wie der Kelch und etwas kleiner als bei der Kleinen Braunelle. Die Oberlippe ist weißlich mit rosa Nerven<ref name = "Fielding-Turland"/> oder vollständig rosa<ref name = "Gandoger"/>, die Unterlippe ist grünlichweiß.<ref name = "Fielding-Turland"/>
Die Blütezeit reicht von Mai bis August.<ref name = "JS"/>
Vorkommen
Prunella cretensis ist in den mittleren Lagen der Gebirge Kretas endemisch. Die Art wächst in montaner, beweideter Phrygana auf Lehmböden in Höhenlagen von 500<ref name = "Gandoger1916"/> bis 1600<ref name = "Egli1993"/> Meter.<ref name = "JS"/>
Taxonomie
Prunella cretensis wurde 1916 von Michel Gandoger in Bulletin de la Société Botanique de France Band 62 ("1915") Seite 156 erstbeschrieben.
Einzelnachweise
<references> <ref name = Gandoger>Michel Gandoger: Plantes nouvelles pour l'île de Crète. In: Bulletin de la Société Botanique de France. Band 62, S. 151–157. online - Erstbeschreibung.</ref> <ref name = "JS"></ref> <ref name = "Fielding-Turland">John Fielding, Nicholas J. Turland: Flowers of Crete. Royal Botanic Gardens, Kew, Kew 2005, ISBN 1-84246-079-X, S. 260–261. (Text und Abbildungen).</ref> <ref name = "Gandoger1916">Michel Gandoger: Flora Cretica. A. Hermann et fil., Paris 1916, S. 78 Online (Höhenlage des Klosters Angarathe).</ref> <ref name = "Egli1993">Bernhard R. Egli: Ökologie der Dolinen im Gebirge Kretas (Griechenland). Dissertation Zürich 1993, 275 S.</ref> </references>
Weblinks
- Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeer- und Alpenflora. [1]