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Provinz Nor Lípez

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Provinz Nor Lípez
Datei:Bolivia Potosí Nor Lípez.png
Basisdaten
Staat Bolivien
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Potosí
Sitz Colcha „K“
Fläche Vorlage:Str replace km²
Einwohner Vorlage:Str replace (Volkszählung 2024)
Dichte Vorlage:Str replace Einwohner pro km²
ISO 3166-2 BO-P
Datei:Atulcha iglesia.jpg
Atulcha
Atulcha
Koordinaten: 20° 55′ S, 67° 13′ W
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Nor Lípez ist eine Provinz im südwestlichen Teil des Departamento Potosí im südamerikanischen Andenstaat Bolivien.

Lage

Datei:Laguna Hedionda Potosí Bolivia.jpg
Salzsee Laguna Hedionda
Datei:James Flamingos cropped MC.jpg
Flamingos am Laguna Hedionda

Die Provinz Nor Lípez ist eine von sechzehn Provinzen im Departamento Potosí. Sie grenzt im Norden an die Provinz Daniel Campos, im Westen an die Republik Chile, im Süden an die Provinz Enrique Baldivieso und die Provinz Sur Lípez, im Osten an die Provinz Sur Chichas, im Nordosten an die Provinz Antonio Quijarro, und ganz im Norden an das Departamento Oruro. Die Provinz erstreckt sich über etwa 270 Kilometer in Ost-West-Richtung und 210 Kilometer in Nord-Süd-Richtung.

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl der Provinz Nor Lípez ist in den vergangenen drei Jahrzehnten um etwa zwei Viertel angestiegen:

Jahr Einwohner Quelle
1992 8 320 Volkszählung<ref>INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 1992</ref>
2001 10 460 Volkszählung<ref>INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001</ref>
2012 14 057 Volkszählung<ref>INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
2024 14 361 Volkszählung<ref>INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Die Hauptstadt der Provinz ist Colcha „K“. Wichtigste Idiome der Provinz mit je 89 Prozent sind zu gleichen Teilen Quechua und Spanisch.

96 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Elektrizität, 93 Prozent leben ohne sanitäre Einrichtungen. 61 Prozent der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft, 9 Prozent im Bergbau, 2 Prozent in der Industrie, 28 Prozent im Bereich Dienstleistungen. 90 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, 6 Prozent evangelisch.

Wirtschaft

1996 wurden im Umfeld der Gemeinde San Cristóbal im Municipio Colcha „K“ große <span title=" Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.">Silbervorkommen

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   |type=landmark
  }} entdeckt. Die Regierung Banzer (1997–2002) schuf die rechtlichen Voraussetzungen für die Erschließung des Geländes und siedelte die Gemeinde um.<ref>Vorlage:Toter Link/CoreMultilateralism, Population Displacement & Resettlement in San Cristóbal Silver Mines, Bolivia (englisch) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebotSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Im August 2007 wurde der Tagebau  „San Cristóbal“ (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) eröffnet, der mit einer Jahresförderung von 525 Tonnen Silber, 225.000 Tonnen Zink und 82.000 Tonnen Blei das weltweit drittgrößte Silber- und fünftgrößte Zinkbergwerk ist. Die Rohtagesförderung beträgt 40.000 t.

Der Tagebau wird von der Stadt Punutuma aus mit Energie versorgt. Für den Abtransport der Erzkonzentrate wurde 2007 eine 65 Kilometer lange Stichbahn gebaut, die den Tagebau mit dem chilenischen Hafen Mejillones verbindet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 28. September 2011 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. (PDF; 397 kB)</ref> Im November 2008 wurde der Tagebau von Apex Silver Mines Ltd an die japanische Sumitomogruppe verkauft. Er hatte zu diesem Zeitpunkt eine geplante Restlaufzeit von weiteren 16 Jahren.<ref>Aktiencheck</ref>

Gliederung

Die Provinz untergliedert sich gemäß der letzten Volkszählung von 2024 in die folgenden beiden Verwaltungsbezirke (bolivianisch „Municipios“):

Ortschaften in der Provinz Nor Lípez (Stand: 2012)

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

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