Provencegrasmücke
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Provencegrasmücke | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Fauvette pitchou Ichkeul NP.jpg
Provencegrasmücke (Curruca undata) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Curruca undata | ||||||||||||
| (Boddaert, 1783) |
Die Provencegrasmücke (Curruca undata, Syn. Sylvia undata) ist ein Singvogel aus der Gattung der Grasmücken (Curruca).
Merkmale
Die Provencegrasmücke wird ca. 13 bis 14 Zentimeter lang.<ref name="svensson"></ref>
Das Federkleid der Männchen ist an der Oberseite und am Kopf grau gefärbt, während die Unterseite einen eher rötlichen Farbton hat. Die rotgefärbte Kehle weist weiße Flecken auf. Beim Weibchen kommen die diversen Farben, besonders an der Kehle, nicht so auffallend zur Geltung und erscheinen nur blass. Die Unterseite ist bei ihnen eher bräunlich gefärbt.
Der Gesang ist als markantes, eher rasselndes Trillern zu vernehmen.
Nahrung
Die Provencegrasmücken sind Insektenfresser, nehmen aber auch Beeren.
Lebensraum und Verbreitung
Der Lebensraum der Provencegrasmücken erstreckt sich über die wärmeren Teile des südwestlichen Europas bis hinein in den Nordwesten Afrikas. Oft siedeln sie in küstennahem Heideland. Das Hauptbrutgebiet reicht von Südengland bis in den Süden Italiens. Sie sind in der Regel als Standvögel ortsgebunden, wobei allerdings in einem begrenzten Umfang auch Zugverhalten beobachtet worden ist.
Fortpflanzung
Die Provencegrasmücke baut ihre Nester in niedrigen Büschen, gerne auch in der Umgebung von Ginster. Das Gelege besteht aus drei bis sechs Eiern. Die Überlebensrate der Jungen ist hoch, so dass durch harte Winter bedingte Abnahmen der Populationen regelmäßig wieder ausgeglichen werden.
Unterarten
Es werden drei Unterarten unterschieden:<ref>IOC World bird list Sylviid babblers, parrotbills, white-eyes</ref>
- Curruca undata dartfordiensis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Latham, 1787) kommt im südlichen Teil Englands, dem westlichen Frankreich und nordwestlichen Spanien vor.
- Curruca undata undata (<templatestyles src="Person/styles.css" />Boddaert, 1783) ist auf der Iberischen Halbinsel, dem südlichen Frankreich und in Italien verbreitet.
- Curruca undata toni (<templatestyles src="Person/styles.css" />Hartert, E, 1909) kommt im Nordwesten Afrikas vor.
Literatur
- Lars Svensson, P. J. Grant, K. Mullarney, D. Zetterström: Der neue Kosmos-Vogelführer. Alle Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co., Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07720-9.
Weblinks
- [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2022. Eingestellt von: BirdLife International, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.
- Vorlage:EBird.org
- xeno-canto: Tonaufnahmen – Curruca undata
- Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: Geschlechts- und Altersbestimmung (PDF-Datei, englisch)
- Provencegrasmücke bei der Schweizerischen Vogelwarte Sempach
- Federn der Provencegrasmücke
Einzelnachweise
<references responsive />