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Prethalmühle

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Prethalmühle
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(11)&title=Prethalm%C3%BChle 49° 22′ N, 11° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(11) 49° 22′ 19″ N, 11° 20′ 59″ O
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Höhe: 379 m ü. NHN
Einwohner: 11 (25. Mai 1987)<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 343 (Digitalisat).</ref>
Postleitzahl: 90518
Vorwahl: 09187
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Prethalmühle (nürnbergisch: Breddalmilln) ist ein Gemeindeteil der Stadt Altdorf bei Nürnberg im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Prethalmühle liegt in der Gemarkung Altdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. November 2024.</ref>

Geografische Lage

Der Weiler Prethalmühle liegt am rechten Ufer der Schwarzach. Im Norden befindet sich die Räthschlucht Paffental mit der Teufelshöhle, im Osten die Löwengrube, beide als Geotop ausgezeichnet. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Lochmannshof (0,2 km westlich) bzw. die Bundesautobahn 6 unterquerend nach Altdorf zur Staatsstraße 2240 (1,1 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Die Prethalmühle hat ihren Ursprung in einem hochmittelalterlichen Reichsgut und wurde im Jahr 1360 erstmals urkundlich erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1635 zerstört. Das heutige Wohngebäude stammt aus dem Jahre 1643. Über Jahrhunderte diente die Mühle zum Mahlen von Mehl, wurde aber auch als Sägemühle genutzt.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Prethalmühle dem Steuerdistrikt Rasch und der Munizipalgemeinde Altdorf zugewiesen.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 21 (Digitalisat).</ref>

Im Laufe der Industrialisierung wurde sie umgerüstet auf die Produktion von Strom für den energieintensiven Betrieb einer Kupferfolienfabrik. Bis weit in die Mitte des 20. Jahrhunderts versorgte sie den nahen Ort Prackenfels mit Gleichstrom. Heute wird der ökologisch erzeugte Strom direkt ins Netz eingespeist.

2008 gehörte das ehemalige Gasthaus der Mühle zu den sieben Objekten im Landkreis Nürnberger Land, die bei der damaligen Denkmalprämierung des Bezirks Mittelfranken mit einer Auszeichnung bedacht wurden.<ref>Lokalteil der PZ, 18. Oktober 2008, S. 11.</ref>

Baudenkmäler

  • Haus Nr. 2: ehemaliges Gasthaus aus dem Jahre 1643

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Literatur

Weblinks

Commons: Prethalmühle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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