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Grünsberg (Altdorf bei Nürnberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Grünsberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(230)&title=Gr%C3%BCnsberg 49° 22′ N, 11° 19′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(230) 49° 22′ 23″ N, 11° 19′ 23″ O
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Höhe: 394 m ü. NHN
Einwohner: 230 (1. Juli 2024)<ref name="EW">Fortschreibung der Einwohnerstatistik Bevölkerungszahlen vom 01.01.2024 – 30.06.2024. (PDF; 49 KB) Stadt Altdorf, abgerufen am 24. August 2024.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 90518
Vorwahl: 09187
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Grünsberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Altdorf bei Nürnberg im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Grünsberg hat eine Fläche von 2,463 km². Sie ist in 892 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 2761,76 m² haben.<ref>Gemarkung Grünsberg (093430). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 7. November 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Prackenfels, Stürzelhof und Weinhof.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. November 2024.</ref>

Geografie

Das Dorf liegt knapp drei Kilometer südwestlich des historischen Altdorfer Stadtkernes auf einer Höhe von 394 m ü. NHN. Östlich fällt das Gelände schroff zu einem Bachbett ab, das etwa 500 m südlich in die dort frei mäandernde Schwarzach mündet. Naturräumlich befindet sich Grünsberg am Ostrand des südlichen Lorenzer Reichswaldes, der dort zahlreiche Sandsteinschluchten wie die Teufelskirche und die Wolfsschlucht aufweist. Südöstlich der Schwarzach steigt das Gelände zum Dillberg hin an. Die Staatsstraße 2239 führt nach Weinhof (0,3 km nordöstlich) bzw. nach Penzenhofen (1,4 km nordwestlich). Die Kreisstraße LAU 22 führt nach Burgthann zur Staatsstraße 2401 (1,6 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Datei:Europa Germanen 50 n Chr.svg
Verbreitung germanischer Stämme um 50 n. Chr.
Datei:Pflegamt Altdorf.png
Das nürnbergische Pflegamt Altdorf

Geschichte

Frühgeschichte

Das Schwarzachtal wurde bereits in der Steinzeit regelmäßig von Menschen begangen, aber nicht dauerhaft besiedelt, wie mehrere Bodendenkmäler von Freilandstationen belegen. Erste frühe Siedlungsspuren und einige bronzezeitliche Gräber befinden sich nur wenige Kilometer flussabwärts und datieren auf circa 1600 bis 1300 v. Chr. Es sind rings um Grünsberg bisher acht Bodendenkmäler aus mesolithischer Zeit, der Urnenfelder- sowie der Latènezeit qualifiziert.<ref name="LfD">Denkmalsliste für Altdorf (.pdf)</ref>

Zur Zeitenwende galt das gesamte Flusssystem der Regnitz als das Ausbreitungsgebiet der Narisker (siehe Karte 1). Um das Jahr 650 stießen boirische Siedler aus Südosten in das Schwarzachtal vor, diese wurden allerdings etwa 725 von den aus Westen kommenden Franken wieder zurückgedrängt. Die früheste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1231.

Neuzeit

Von 1504 bis 1806 gehörte der Ort zur Reichsstadt Nürnberg, Pflegamt Altdorf und entlang der Schwarzach verlief die Grenze zum Fürstentum Ansbach (siehe Karte 2). Die Entwicklung des Gemeindeteils ist immer zusammen mit dem Schloss Grünsberg zu sehen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Grünsberg dem Steuerdistrikt Altenthann zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Grünsberg, zu der Prackenfels, Stürzelhof und Weinhof gehörten. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Altdorf.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 21 (Digitalisat).</ref> Die Bayerische Uraufnahme zeigt Grünsberg in den 1810er Jahren als ein Angerdorf mit zwanzig Herdstellen, zwei Weihern und dem Schlossgarten.<ref>Bayerische Uraufnahme. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. November 2024.</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde am 1. Januar 1972 nach Burgthann eingegliedert.<ref></ref><ref>Altdorf b.Nürnberg > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 7. November 2024.</ref>

Bauwerke

Datei:SchlossGruensberggross.jpg
Schloss Grünsberg

Das Dorf gliedert sich in einen alten Ortskern um das Schloss und ein ab den 1950er Jahren entstandenes Neubaugebiet. Der alte Ortskern ist geprägt von Sandsteinbauten. Dort sind neben dem Schloss drei Wohnstallhäuser, ein Gasthof und weitere historische Gebäude als Baudenkmale erhalten geblieben.<ref name="LfD" /> Etwa 500 Meter südlich des Schlosses befindet sich die barocke Quellfassung der Sophienquelle. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einwohnerentwicklung

Gemeinde

Jahr 1910<ref>M. W. Ehrenreich (Zusammensteller): Regierungsbezirk Mittelfranken: Bezirksamt Nürnberg. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Juli 2014; abgerufen am 5. Januar 2026 (Einwohner Dezember 1910).</ref> 1933<ref name=verwaltungsgeschichte>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 1939<ref name=verwaltungsgeschichte />
Einwohnerzahl 235 243 222

Ort

Jahr 1987<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 343 (Digitalisat).</ref> 2013 2016 2024<ref name="EW" />
Einwohnerzahl 158 226 251 230

Schutzgebiete

Verkehr

Der ÖPNV bedient den Ort mit der VGN-Buslinie 553, die in Altdorf zu der S-Bahnlinie 3 anschließt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Buslinie 553 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Mai 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vgn.de</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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