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Prapořiště

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Prapořiště
Datei:Führt kein Wappen.svg
Basisdaten
Staat: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Domažlice
Gemeinde: Kdyně
Fläche: 499,9723<ref>http://www.uir.cz/katastralni-uzemi/732851/Praporiste</ref> ha
Geographische Lage: 49° 23′ N, 13° 2′ OKoordinaten: 49° 23′ 6″ N, 13° 1′ 31″ O
 {{#coordinates:49,385|13,025277777778|primary
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Höhe: 450 m n.m.
Einwohner: 406 (1. März 2001)
Postleitzahl: 345 06
Kfz-Kennzeichen: P
Verkehr
Straße: KdyněVšeruby
Bahnanschluss: Janovice nad Úhlavou–Domažlice

Prapořiště (deutsch Braunbusch, früher Braunpusch und Prambusch<ref>Josephinische Landesaufnahme ( Erste Landesaufnahme 1763-1787 ): Vergleich zwischen dem Namen des Dorfes gem. der Josephinischen und der Franziszeische Landesaufnahme. In: mapire.eu. Abgerufen am 24. Januar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) ist ein Ortsteil der Stadt Kdyně in Tschechien. Er liegt einen Kilometer südwestlich von Kdyně.

Geographie

Prapořiště befindet sich in der Neugedeiner Furche zwischen dem Böhmerwald und dem Oberpfälzer Wald. Das Dorf liegt linksseitig über dem Tal des Zahořanský potok oberhalb der Einmündung des Starecký potok. Südlich des Dorfes liegt der Neumarker Pass. Zehn Kilometer nordwestlich befindet sich die Stadt Domažlice und sechs Kilometer südlich bei Všeruby die Grenze zu Deutschland. Um Prapořiště führt in einer Schleife die Bahnstrecke Janovice nad Úhlavou–Domažlice, östlich des Dorfes liegt der Bahnhof Kdyně. Südlich erheben sich der Bezný (658 m) und die Čepice.

Nachbarorte sind Kdyně im Nordosten, Brnířov im Osten, Nová Ves im Süden, Brůdek im Südwesten, Starec im Westen sowie Kout na Šumavě im Nordwesten.

Geschichte

Erstmals schriftlich wurde das Dorf im Jahre 1452 erwähnt. Ursprünglich ein deutschsprachiges Dorf, verbreitete sich im Ort die tschechische Sprache, da sich die nächste Schule in der mehrheitlich tschechischsprachigen Stadt Neugedein/Kdyně befand.<ref>Ludwig Schlesinger (Hrsg.), Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen. XIV. Jahrgang (Prag 1876), S. 278</ref> 1890 bestand Braunbusch/Prapořiště aus 82 Häusern, in denen 306 Deutsche und 247 Tschechen lebten, im Jahre 2001 lebten hier 406 Einwohner in 146 Häusern.<ref>Petr Kokaisl, Pavla Kokaislová. Kostely a kaple v domažlickém okrese: Po stopách současných i zaniklých církevních památek. 1. vyd. Praha: Nostalgie, 2009. ISBN 978-80-254-5441-1.</ref> Am 26. November 1971 erfolgte die Eingemeindung nach Kdyně.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Praporiste-kaple.jpg
Kapelle St. Johannes des Täufers
  • Kapelle Johannes des Täufers aus dem 19. Jahrhundert, bis zum Umbau im Jahre 1921 war sie dem Hl. Johann Nepomuk geweiht.<ref>KOSTELY A KAPLE V ZÁPADNÍCH ČECHÁCH. (Kirchen und Kapellen in Westböhmen). http://kaplicky.cesty.in</ref>
  • Bei Brůdek (Viertl) steht im Wald die Kirche der hl. Anna auf dem Tannaberg. Sie war im 18. Jahrhundert von Marco Gilmetti erbaut und hat einen untypischen ovalen Grundriss. Bei der Kirche war früher das Pfarramt und die Schule. Heute gehören zur Kirche keine Dörfer mehr und das einzige Pfarrkind ist der Dekan aus Kdyně. Zum Festfeier am 26. 7. kommen Pilger aus Tschechien und Deutschland.

Einzelnachweise

<references />