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Präsidentschaftswahl in Dschibuti 2011

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Präsidentschaftswahl in Dschibuti 2011 fand am 8. April statt. Ismail Omar Guelleh, der bisherige Präsident, wurde mit 80 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt.<ref>International Foundation for Electoral Systems Elections Guide</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Djibouti Djibouti validates presidential election (Memento vom 2. Juni 2013 im Internet Archive), Middle East Online, 13. April 2011</ref> Sein Konkurrent Mohamed Warsama Ragueh, ein Anwalt und ehemaliger Richter, erhielt dagegen 19 Prozent der Stimmen. Allerdings boykottierten die Oppositionskoalitionen des Landes die Wahl mit dem Hinweis, dass sie weder frei noch fair seien.<ref>Djibouti president set for a hat-trick at the polls, AFP via Ahram Online, 5. April 2011</ref> Damit standen nur Präsident Guelleh und Ragueh, der 2005 Präsident des Verfassungsrates von Dschibuti war, zur Abstimmung.<ref>Afrol News, Djibouti opposition boycotts election, 11. März 2011</ref><ref>Warsama Kampagnenstatement (französisch), <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Assajog (Memento vom 4. September 2011 im Internet Archive)</ref> Auch Ragueh beklagte Unregelmäßigkeiten bei der Stimmabgabe.<ref>Davidson, William, Djiboutian President Guelleh Wins Vote; Human Rights Watch Doubts Fairness, Bloomberg, 9. April 2011</ref>

Vorgeschichte der Wahlen

Im April 2010 hatte die Nationalversammlung von Dschibuti einen Verfassungszusatz beschlossen, der es Präsident Guelleh erlaubte, für eine dritte Wahlperiode anzutreten. Bis dahin waren Präsidenten des Landes auf zwei Amtszeiten beschränkt.<ref>IOL News, Djibouti lawmakers remove term limits, 11. April 2010</ref>

Angeregt durch die als Arabischer Frühling bekannt gewordenen Proteste in der arabischen Welt 2010/2011 hatten Demonstranten ab Februar 2011 begonnen, die Absetzung von Präsident Guelleh zu fordern.<ref>Al Jazeera, Djiboutians rally to oust president, 18. Februar 2011</ref> Bei mindestens zwei Gelegenheiten hatte die Regierung daraufhin Oppositionsführer festgenommen und etliche Demonstranten inhaftieren lassen.<ref>Davison, William, Bloomberg News,Djibouti Forces Arrest Opposition Leaders, Scuppering Protests, 11. März 2011</ref><ref>Human Rights Watch, Djibouti: Allow Peaceful Protests, 4. April 2011</ref>

Democracy International (DI), eine von USAID finanzierte Organisation, die seit November 2011 im Land aktiv war, um die Wahlen zu überwachen, war am 21. März von der Regierung aufgefordert worden, das Land zu verlassen, nachdem Regierungsoffizielle ihre Unparteilichkeit angezweifelt hatten.<ref>Manson, Katrina, Financial Times, Election observers quit Djibouti, 15. März 2011</ref><ref name=msnbc>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Associated Press, 2011. Abgerufen am 24. März 2011 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Die Afrikanische Union sowie die Botschaften der USA und Frankreichs hatten einige Beobachter geschickt, um die Wahlen zu überwachen, ebenso wie verschiedene regionale Organisationen.

Ein weiterer potentieller Kandidat, der Geschäftsmann Abdourahman Boreh, der im selbst gewählten Exil in London lebte, nahm nicht teil, da Guelleh auf dem Wahlzettel stand.<ref>beides bei Reuters, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Djibouti opposition boycotts presidential election (Memento vom 16. März 2011 im Internet Archive), 11. März 2011</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />A Reform Programme for Djibouti (Memento vom 26. Februar 2011 im Internet Archive), Borehs Kampagnenseite</ref>

Am 8. Mai 2011 wurde Guelleh für seine 3. Amtszeit vereidigt.<ref>"Special envoy of Chinese president attends Djiboutian president's sworn in ceremony", Xinhua, 9. Mai 2011.</ref>

Ergebnis

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Einzelnachweise

<references />

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