Präaurikularanhang
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Ein Präaurikularanhang ist ein läppchenartiges Anhängsel vor der Ohrmuschel, das aus Haut, Bindegewebe oder Knorpelgewebe besteht. Die Fehlbildung allein ist harmlos, kann aber zusammen mit genetischen Erkrankungen auftreten (z. B. Katzenaugen-Syndrom).<ref>J. Kunze: Atlas der klinischen Syndrome: Für Klinik und Praxis. Schattauer Verlag, 2009, ISBN 978-3-7945-2657-4, S. 94–95, books.google.de – Anm.: Präaurikularanhang in den Abbildungen 3 und 4 dargestellt.</ref>
Ursachen können ein doppelt angelegter Tragus oder Rudimente des Kiemengangs sein.<ref name="Kinderdermatologie">P. H. Höger: Kinderdermatologie: Differenzialdiagnostik und Therapie bei Kindern und Jugendlichen. Schattauer Verlag, 2007, ISBN 978-3-7945-2489-1, S. 136–137. books.google.de</ref> Krankheitswert besitzt ein Präaurikularanhang nur bei kosmetischer Beeinträchtigung oder wenn er mechanisch stört. Er kann dann chirurgisch entfernt werden.<ref name="Kinderdermatologie" />
Einzelnachweise
<references />