Portulakröschen
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Portulakröschen | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Portulaca grandiflora flower.jpg
Portulakröschen (Portulaca grandiflora), Blüte | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Portulaca grandiflora | ||||||||||||
| Hook. |
Das Portulakröschen (Portulaca grandiflora) ist eine Pflanzenart in der Gattung Portulak (Portulaca) der einzigen Gattung der Familie der Portulakgewächse (Portulacaceae).
Beschreibung
Portulaca grandiflora ist eine einjährige oder schwach ausdauernde krautige sukkulente Pflanze. Ihre aufrechten oder aufsteigenden, bis 20 Zentimeter langen Triebe verzweigen meist nahe der Basis. Die ausgebreiteten 20 bis 25 Millimeter langen und 2 bis 3 Millimeter breiten Blätter sind nahezu oder völlig stielrund und verjüngen sich zur Spitze hin. In den Blattachseln befinden sich wenige bis zahlreiche, weißliche, wollige Haare, die meist kürzer als die Blätter sind.
Die kopfig gestauchten Blütenstände sind von acht bis zehn Blättern umgeben. Die großen Blüten erreichen einen Durchmesser von bis zu 4 Zentimetern. Die fünf leuchtend magentarosafarbenen Kronblätter sind verkehrt eiförmig und 15 bis 26 Millimeter lang. Um den Fruchtknoten mit vier bis neun weißlichen Narben stehen etwa 50 Staubblätter.
Die 4 bis 6 Millimeter große Frucht ist aufreißend. Die grauschwarzen bis schwarzen stumpfkegelig gewarzten Samen sind 0,75 bis 1 Millimeter groß.
Verbreitung, Chromosomenzahl
Portulaca grandiflora ist ursprünglich in Uruguay, Paraguay und Argentinien verbreitet<ref name="GRIN" />, wo die Pflanzen auf sandigen Böden wachsen. In Ländern mit frostfreiem Klima kommt die Art verwildert vor.<ref>Unbeständige, von Garten- oder Balkonpflanzen ausgehende Verwilderung ist auch in nicht frostfreien Regionen möglich, wie Beispiele aus Bayern zeigen: Lenz Meierott: Portulaca grandiflora Hook. In: Lenz Meierott, Andreas Fleischmann, Marcel Ruff, Wolfgang Lippert(†), Bayerische Botanische Gesellschaft (Hrsg.): Flora von Bayern. Band 2. Haupt Verlag, Bern 2024, ISBN 978-3-258-08359-9, S. 1647.</ref> Sie ist ein Neophyt in Mittel- und Nordamerika, Europa, Afrika und Asien.<ref name="POWO" />
Die Chromosomenzahl ist <math>2n = 28</math>.
Taxonomie
Die Erstbeschreibung erfolgte 1829 durch William Jackson Hooker als Portulaca grandiflora.<ref>Botanical Magazine; or, Flower-Garden Displayed. Band 56. London 1829, Tafel 2885.</ref> Es existieren zahlreiche Synonyme. Robert Geesink (* 1945) stufte sie 1969 als Unterart von Portulaca pilosa ein.<ref>Blumea. Tijdschrift voor de Systematiek en de Geografie der Planten. Band 17, Nr. 2, Leiden 1969, S. 297.</ref>, was jedoch nicht allgemein akzeptiert wird.
Nachweise
Literatur
- Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Zweikeimblättrige Pflanzen (Dicotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 437–438.
Einzelnachweise
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="POWO">Datenblatt Portulaca grandiflora bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> </references>