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Portal:Norwegen/Artikel des Monats

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Gudbrandsdalen fra Tretten.JPG

Das Gudbrandsdalen (deutsch Gudbrandstal) in der Provinz (Fylke) Innlandet ist mit etwa 200 km Länge das längste Tal Norwegens. Als geografisches Gebiet werden neben dem eigentlichen Haupttal auch die Seitentäler zur Region Gudbrandsdalen gezählt. Durch das Tal fließt von Nordwesten nach Südosten der Fluss Lågen, der bei Lillehammer in den See Mjøsa, den größten Norwegens, mündet. Die Region hat trockenes Klima, das nördliche Talgebiet gehört zu den niederschlagsärmsten Orten Norwegens. - Der Name Gudbrandsdalen soll von dem Wikingerhäuptling Dale-Gudbrand abgeleitet worden sein, dessen Hof heute noch als Kulturzentrum in Hundorp steht. Der Sage nach soll Dale-Gudbrand sich Gudbrandsdalen unterworfen haben, indem er das gesamte Tal an einem Tage mit einer Fackel in der Hand durchritten habe. Peer Gynt aus Henrik Ibsens gleichnamigem Bühnendrama soll im Gudbrandstal gelebt haben. Ein Gedenkstein für Peer Gynt steht in Vinstra, sein angeblicher Hof in Håga. Sigrid Undsets Romantrilogie Kristin Lavranstochter, für den sie den Nobelpreis für Literatur bekam, spielt zu einem großen Teil im Gudbrandstal.