Portal:Demokratische Republik Kongo/Aktuelles
Erscheinungsbild
- 30. Jan.: Bei einem Einsturz am 28. Januar einer Coltanmine in Rubaya im Territoriun Masisi, Nord-Kivu kamen nach Behördenangaben mehr als 200 Menschen ums Leben.
- 9. Jan.: Im Virunga-Nationalpark sind seltene Zwillinge der vom Aussterben bedrohten Berggorillas zur Welt gekommen. (BBC, National Geographic)
- 10. Dez.: Die Großstadt Uvira in der Provinz Sud-Kivu wurde von der von Ruanda unterstützten paramilitärischen Gruppe Alliance fleuve Congo (AFC) / Bewegung 23. März (M23) eingenommen.
- Radio Okapi, Le Potentiel, Actualite.cd, 7sur7.cd (frz.)
- BBC: DR Congo media guide (engl.)
- newspapersland: List of newspapers and latest news headlines (engl.)
Ältere Nachrichten
2025
- 4. Dez.: In Washington wurde ein Friedensabkommen zwischen der DR Kongo und Ruanda von beiden Präsidenten unterzeichnet (Bild).
- 21. Okt.: Laut dem Bergbauunternehmen Twangiza Mining sind durch die M23-Rebellen seit Mai Gold im Wert von 70 Millionen US-Dollar in der im Territorium Mwenga der Provinz Süd-Kivu gelegenen Twangiza-Mine (en) geplündert worden.
- 30. Sep.: Der ehemalige Präsident Joseph Kabila (Bild) ist in Abwesenheit wegen Hochverrats und Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt worden.
- 28. Juni: Die DR Kongo und Ruanda haben in Washington ein Friedensabkommen unterzeichnet.
- 18. Mai: 360 seit dem Völkermord im Jahr 1994 im Ostkongo lebende Flüchtlinge sind nach Ruanda zurückgekehrt. Insgesamt sollen rund 2000 Menschen im Rahmen eines zwischen beiden Ländern und dem UNHCR getroffenen Abkommens zurückgeführt werden. (zeit.de)
- 2. Mai: Die DR Kongo ist auf der diesjährigen Rangliste der Pressefreiheit von Platz 123 auf Platz 133 gefallen.
- 24. April: Die kongolesische Regierung hat sich mit der M23-Miliz auf eine Waffenruhe geeinigt.
- 18. April: Bei einem Brand auf einem motorisierten Boot sind nahe Mbandaka mindestens 148 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 150 weitere erlitten schwere Verbrennungen.
- 15. April: Nach der Flutkatastrophe in Kinshasa am über die Ufer getretenen Ndjili ist die Opferzahl auf mindestens 165 gestiegen (Bild).
- 11. April: Laut UNICEF wurden in der DR Kongo allein im Januar und Februar im Zuge der Kämpfe mit der M23 rund 10.000 Fälle von Vergewaltigung und sexualisierter Gewalt gemeldet, darunter zwischen 35 und 45 Prozent an Kindern.
- 7. April: Bei schweren Überflutungen in Kinshasa sind mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. (dw.com)
- 22. März: In der kongolesischen Provinz Ituri kam es zu Kämpfen zwischen der CODECO-Miliz und der ugandischen Armee.
- 19. März: Die Rebellenmilizen der M23/Alliance fleuve Congo (AFC) haben den Bergbauort Walikale eingenommen.
- 14. Februar: Die M23 ist in Bukavu, Hauptstadt der Provinz Sud-Kivu, eingerückt.
- 13. Februar: Der kongolesische Musiker Delcat Idengo ist in Goma erschossen aufgefunden worden. (7sur7, The Guardian)
- 5. Februar: Die M23 hat die am 3. Februar einseitig erklärte Waffenruhe gebrochen und den Bergbauort Nyabibwe eingenommen.
- 29. Januar: Auf Basis von Daten aus den Krankenhäusern in Goma seien laut AFP bei Kämpfen zwischen der M23, ruandischen und kongolesischen Truppen mehr als hundert Menschen getötet und fast tausend weitere verletzt worden.
- 26. Januar: Die DR Kongo hat die diplomatischen Beziehungen mit Ruanda wegen der ruandischen Unterstützung der M23 abgebrochen. (dw.com)
- 24. Januar: Peter Cirimwami Nkuba, Militärgouverneur der Provinz Nord-Kivu seit 2023, ist an während Kämpfe der Armee in Kasangezi gegen die auf Goma vorrückenden M23-Rebellen zugezogenen Schussverletzungen gestorben. (The Guardian)
- 22. Januar: Präsident Félix Tshisekedi (Bild) hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos angekündigt, das mit geplanten 108.000 Quadratkilometern größte Tropenwaldschutzgebiet der Welt zu schaffen. Der „Grüne Korridor“ soll die Nationalparks Virunga, Yangambi und Salonga verbinden. (tagesschau.de)
- 9. Januar: Die DR Kongo hat den Nachrichtensender Al Jazeera verboten, nachdem dieser ein Interview mit dem Führer der M23-Rebellen Bertrand Bisimwa ausstrahlte. (tagesanzeiger.ch)
- 5. Januar: Die Stadt Masisi des gleichnamigen Territoriums Masisi im Osten der DR Kongo ist an die Rebellengruppierung M23 gefallen. (taz.de)
2024
- 22. Dezember: Eine überladene Fähre kenterte auf dem Fluss Busira. 38 Menschen kamen dabei nachweislich ums Leben, über 100 weitere werden vermisst.
- 17. Dezember: Die DR Kongo hat in Frankreich und Belgien wegen des Vorwurfs der Verwendung von Konfliktmineralien Strafanzeige gegen den Technologiegkonzern Apple und Tochtergesellschaften erstattet.
- 16. Dezember: Das geplante Gipfeltreffen für ein Friedensabkommen zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo ist geplatzt. (taz.de)
- 3. Dezember: An einer noch nicht diagnostizierten Krankheit sind in der Provinz Kwango (Bild) nach Angaben lokaler Behörden mindestens 143 Menschen gestorben.
- 2. Dezember: Nach einem Gerichtsurteil muss Belgien fünf Frauen eine Entschädigung für an ihnen begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit wegen Zwangstrennung von ihren Müttern in Belgisch-Kongo zahlen. (The Guardian: 1, 2)
- 6. Oktober: Im Land hat die lang erwartete Impfkampagne gegen Mpox begonnen. (Der Spiegel)
- 4. Oktober: Auf dem Kiwusee (Bild) nahe Goma ist ein Boot, das Hunderte Menschen an Bord hatte, gesunken. (tagesschau.de)
- 3. September: Bei einem misslungenen Gefängnisausbruch am 2. September im Makala-Gefängnis in Kinshasa sind nach offiziellen Angaben 129 Menschen ums Leben gekommen. (The Guardian, englisch)
- 31. Juli: Bei einem Ministertreffen in Luanda haben die DR Kongo und Ruanda einen ab Sonntag geltenden Waffenstillstand für den Konflikt im Ostkongo beschlossen.
- 12. Juni: Bei einem Bootsunglück auf dem Fluss Kwa in der Provinz Mai-Ndombe sind mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen. (bbc.com)
Siehe auch
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