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Poikowski

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Vorlage:Infobox Ort in Russland Poikowski (Vorlage:RuS) ist eine Siedlung städtischen Typs im westsibirischen Autonomen Kreis der Chanten und Mansen/Jugra (Russland) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geografie

Die Siedlung liegt im Westsibirischen Tiefland gut 150 Kilometer östlich des Verwaltungszentrums des Autonomen Kreises Chanty-Mansijsk am linken Ufer der Bolschaja Juganskaja, des auf diesem Abschnitt äußersten linken, südlichen Arm des Ob. Der Hauptarm des Flusses verläuft etwa 30 Kilometer nördlich von Poikowski. Unweit der Siedlung mündet das Flüsschen Poika (oder Poik) in den Ob-Arm, welches dem Ort den Namen gab.

Poikowski gehört zum Rajon Neftejugansk; dessen Verwaltungszentrum Neftejugansk liegt etwa 50 Kilometer östlich von Poikowski.

Geschichte

Poikowski entstand 1964 als Erdölarbeitersiedlung an Stelle des alten Dorfes Muschkino, welches nach seinen Gründern, den Brüdern Muschkin, benannt war. 1967 erhielt der Ort den heutigen Namen nach dem Fluss und am 15. Mai 1968 den Status einer Siedlung städtischen Typs.

1998 wurde Poikowski bei einem regionalen Wettbewerb als bestentwickelte städtische Ansiedlung ausgezeichnet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1970 2.875
1979 6.448
1989 14.901
2002 27.540
2010 25.594

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Schachturnier

Poikowski wurde in der Schachwelt zu einem Begriff, da hier seit 2000 ein alljährliches Weltklasseturnier stattfindet, benannt nach dem 12. Weltmeister Anatoli Karpow.

Die bisherigen Sieger:

  1. 2000 – Viktor Bologan
  2. 2001 – Viktor Bologan
  3. 2002 – Alexander Onischuk
  4. 2003 – Joël Lautier und Pjotr Swidler
  5. 2004 – Alexander Grischtschuk und Sergei Rubljowski
  6. 2005 – Étienne Bacrot
  7. 2006 – Alexei Schirow
  8. 2007 – Dmitri Jakowenko
  9. 2008 – Sergei Rubljowski, Dmitri Jakowenko, Vüqar Həşimov und Alexei Schirow
  10. 2009 – Alexander Motyljow
  11. 2010 – Sergei Karjakin und Viktor Bologan
  12. 2011 – Étienne Bacrot
  13. 2012 – Dmitri Jakowenko
  14. 2013 – Pawel Eljanow
  15. 2014 – Alexander Morosewitsch
  16. 2015 – Anton Korobow
  17. 2016 – Anton Korobow

Wirtschaft und Infrastruktur

Hauptwirtschaftszweig ist die Erdölförderung.

Die Regionalstraße R404, welche Surgut und Neftejugansk mit Chanty-Mansijsk verbindet, führt südlich an Poikowski vorbei.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

  • Poikowski auf der Webseite der Rajonverwaltung Neftejugansk (russisch)

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