Zum Inhalt springen

Pleurakarzinose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
{{#ifeq:|ja|Klassifikation nach ICD-10-GM|Klassifikation nach ICD-10}}
{{#if: C38.4 | C38.4 | Eintrag fehlt }} Pleurakarzinose | Eintrag fehlt }}
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
{{#ifeq:|ja|ICD-10 online (GM-Version 2026)|ICD-10 online (WHO-Version 2019)}}
{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 30}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 29}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 28}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 27}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 26}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 25}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 24}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 23}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 22}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 21}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 20}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 19}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 18}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 17}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 16}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 15}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 14}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 13}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 12}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 11}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 10}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 05}}

Eine Pleurakarzinose (engl. pleural carcinosis) ist der Befall des Brustfells (Pleura) mit Metastasen eines bösartigen Tumors.

Beschreibung

Die Ursache für eine Pleurakarzinose ist das Übergreifen eines Tumors (Karzinose) auf die Pleurahöhle. Dies kann entweder über subpleurale Lungenmetastasen oder über eine Lymphangiosis carcinomatosa erfolgen. Bei Männern sind Bronchialkarzinome (Lungenkrebs) die häufigsten Primärtumoren einer Pleurakarzinose, während sie bei Frauen nach Mammakarzinomen (Brustkrebs) am zweithäufigsten sind.

Eine Pleurakarzinose bewirkt meist einen Pleuraerguss, das heißt eine abnorme Flüssigkeitsansammlung (Exsudat<ref>Berthold Jany, Tobias Welte: Pleuraerguss des Erwachsenen – Ursachen, Diagnostik und Therapie. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 116, Nr. 21, 2019, S. 377–385, hier: S. 379 und 381.</ref>) in der Pleurahöhle. Dadurch besteht bei den betroffenen Patienten meist Atemnot und die Lebensqualität ist stark eingeschränkt. Eine Pleurektomie, das heißt das teilweise oder vollständige operative Entfernen des Brustfells, kann in solchen Fällen die Lebensqualität deutlich verbessern.<ref>D. Kaiser, G. Leschber: Chirurgische Therapie der Pleuritis carcinomatosa. In: European Surgery 28/1996, S. 95–98.</ref> Der Pleuraerguss kann sowohl Blut als auch Tumorzellen enthalten.

Pleurakarzinosen lassen sich von epitheloiden Mesotheliomen oft nur sehr schwer unterscheiden. Unter anderem kann mit der Immunhistochemie eine Diagnose gestellt werden.<ref>D. Ganten: Molekularmedizinische Grundlagen von nicht-hereditären Tumorerkrankungen. Springer, 2002, ISBN 3-540-41577-7, S. 79</ref>

Literatur

  • D. Kaiser, C. Bartz: Indications for surgical treatment of pleural carcinosis In: Zentralbl Chir 115/1990; S. 1301–6. PMID 2278209
  • S. Piller: Local chemotherapy of pleural carcinosis and its combination with radiotherapy. In: Fortschritte auf dem Gebiete der Röntgenstrahlen und der Nuklearmedizin 88/1958, S. 76–83. PMID 13512476
  • K. M. Müller: Pleuramesotheliom. Springer, 2005, ISBN 978-3-540-23014-4, S. 43–58.
  • P. Drings: Management des Lungenkarzinoms. Springer, 2003, ISBN 3-540-43145-4

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein