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Piz digl Gurschus

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Vorlage:Infobox Berg Der Piz digl Gurschus Vorlage:Audio ist ein Felskamm östlich von Ausserferrera im Kanton Graubünden in der Schweiz mit einer Höhe von Vorlage:Höhe Die Karte kotiert drei Gipfel: Den Ostgipfel (Vorlage:Höhe), den Mittelgipfel (Vorlage:Höhe) und den Westgipfel (Vorlage:Höhe).

Name

Der Name Gurschus geht wohl auf gruscha (rätoromanisch im Idiom Sutselvisch für Räude, Ausschlag, Krätze) zurück, was auf schlechte Weide usw. übertragen wurde. In der ersten Auflage des Führers wurde der Piz digl Gurschus noch als der Grausige bezeichnet. Der Berg ist zerhackt und bröcklig und deren Flanken sind von mehreren Rinnen durchfurcht. Die ausgedehnten Geröllhalden am Fusse des Berges verraten die schlechte Qualität der Felsen und machen die Zustiege mühsam. Die Kletterei in den brüchigen, vielerorts losen Felsen entspricht nicht mehr dem heutigen Geschmack.

Lage und Umgebung

Der Piz digl Gurschus gehört zur Piz Curvér-Gruppe, einer Untergruppe der Oberhalbsteiner Alpen. Der Gipfel befindet sich auf Gemeindegebiet von Ferrera GR. Der Piz digl Gurschus befindet sich zwischen der Alp Lambegn im Norden und der Alp Mos im Süden. Östlich des Gipfels befinden sich die Einsattelungen Furcletta digl Gurschus und Furcletta dil Carpeder (Vorlage:Höhe), südöstlich der Pass da Schmorras (Vorlage:Höhe).

Zu den Nachbargipfeln gehören der Sur Carungas, der Piz Settember, der Piz Alv, der Piz Grisch, der Nolla und der Piz la Tschera.

Talort ist Ausserferrera. Häufige Ausgangspunkte sind Bärenburg, Andeer und Radons in der Val Nandro.

Routen zum Gipfel

Ostgipfel

Über den Nordosthang

Über den Ostgrat

Mittelgipfel

Durch die Südostwand

  • Ausgangspunkt: Ausserferrera (Vorlage:Höhe) oder Radons (Vorlage:Höhe)
  • Via: Pass da Schmorras
  • Schwierigkeit: WS+
  • Zeitaufwand: 5 Stunden von Ausserferrera, 3½ Stunden von Radons oder 1 Stunde vom Pass da Schmorras

Westgipfel

Durch die Nordflanke

Panorama

Vorlage:Panorama

Galerie

Literatur

  • Manfred Hunziker: Clubführer, Bündner Alpen, Band 3 (Avers) 1. Auflage. Verlag des SAC, 1994, ISBN 3-85902-140-0, S. 289–291.
  • Landeskarte der Schweiz, Blatt 1235 Andeer, 1:25000, Bundesamt für Landestopographie, Ausgabe 2009

Weblinks

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