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Piz Nair (Albula)

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Vorlage:Infobox Berg

Der Piz Nair (Vorlage:Lang stammt vom Vorlage:LaSen Vorlage:Lang und steht im Vorlage:RmSen für ‚schwarz‘<ref>Vorlage:Literatur</ref> und wird im Puter als „Piz När“ ausgesprochen) ist ein Vorlage:Höhe<ref name="SwissTopo" /> hoher Berg im Kanton Graubünden (Schweiz). Der Gipfel wird oft als Hausberg von St. Moritz (Vorlage:Höhe) bezeichnet und ist ein beliebter Aussichtsberg. Er ist sowohl während der Winter- als auch während der Sommersaison durch eine Luftseilbahn erschlossen.

Lage und Umgebung

Der Piz Nair ist ein guter Ausgangspunkt für die umliegenden Übergänge und Gipfel<ref>Vorlage:Literatur</ref> und bietet eine schöne Aussicht auf die Engadiner Seenlandschaft. Auf dem Gipfel treffen die Gemeindegrenzen von St. Moritz und Celerina aufeinander.

Der Piz Nair gehört zur Gruppe des Piz Ot und ist Teil der Albula-Alpen. Das Gebiet ist durch ein dichtes Wandernetz erschlossen. Dem Kletterer und Bergwanderer bietet die Region geologisch viel Abwechslung: Einerseits die harten und klüftigen Granitfelsen der bizarren Felsstöcke von Piz Corviglia (Vorlage:Höhe), Piz Saluver (Vorlage:Höhe) und Piz Ot (Vorlage:Höhe); anderseits die hellen brüchigen Dolomite und Kalke des Piz Padella (Vorlage:Höhe) und der Trais Fluors; schliesslich die bröckelige Pyramide des Piz Nair. Der Piz Nair und sein östlicher Vorgipfel sind aus dem jüngsten Gestein der Gegend, aus der bunten «Saluver-Brekzie» aufgebaut.<ref>Vorlage:Literatur</ref>

Zu seinen Nachbargipfeln gehören der Piz Ot (Vorlage:Höhe), der Piz Saluver (Vorlage:Höhe), der Piz Corviglia (Vorlage:Höhe), der Piz Grisch (Vorlage:Höhe), der Piz Bever (Vorlage:Höhe), der Piz Suvretta (Vorlage:Höhe), der Corn Suvretta (Vorlage:Höhe), der Piz Julier (Vorlage:Höhe) und der Piz Albana (Vorlage:Höhe). In unmittelbarer Nähe des Piz Nair befinden sich die Bergseen Lej Suvretta (Vorlage:Höhe), Lej da la Pêsch (Vorlage:Höhe) und Lej Alv (Vorlage:Höhe). Im Nordwesten und Südwesten wird der Piz Nair von zwei Alpen, der Suvretta da Samedan und der Suvretta da San Murezzan, eingefasst. Dazwischen liegt der Pass Suvretta (Vorlage:Höhe). Die Talsenke zwischen Piz Nair und Piz Suvretta ist ein bequemer Übergang von St. Moritz/Champfèr (Vorlage:Höhe) in das Val Bever.

Der am weitesten entfernte sichtbare Punkt vom Piz Nair ist das Matterhorn (Vorlage:Höhe) in den Walliser Alpen. Es ist 174 km in westlicher Richtung entfernt.Vorlage:GeoQuelle Vorlage:Absatz

Erschliessung

Datei:Summit station on Piz Nair.jpg
Bergstation der Seilbahn Corviglia-Piz Nair

Der Piz Nair stellt auf Vorlage:Höhe die höchste Bergstation des Skigebiets Corviglia. Nach dem Piz Corvatsch (Vorlage:Höhe) ist er der zweithöchste erschlossene Berg im Engadin.<ref>mountains.ch Website Engadin St. Moritz Mountains. Abgerufen am 24. April 2020.</ref> Von St. Moritz aus führt eine Standseilbahn über Chantarella nach Corviglia (Vorlage:Höhe). Von Celerina aus ist Corviglia mittels Luftseilbahn und Sesselbahn zu erreichen. Von Corviglia aus führt während der Winter- und der Sommersaison eine Luftseilbahn auf den Piz Nair, der seit 1955 erschlossen ist. Die aktuelle Anlage des Typs 100-LPB des Herstellers Garaventa ist seit 2002 in Betrieb.<ref>bergbahnen.org Seilbahnen in Deutschland und der Schweiz. Abgerufen am 27. April 2020.</ref> An die Bergstation angeschlossen befindet sich ein Panorama-Restaurant, das sowohl im Winter als auch im Sommer geöffnet ist.

Die Bergstation ist im Jahr 1955 auf Permafrost errichtet worden, dem jedoch damals keine Bedeutung beigemessen wurde. Die steigenden Temperaturen infolge des Klimawandels bedrohen durch Ausschmelzen des Permafrosts die Stabilität des Untergrunds. Um diesen zu stabilisieren und vor dem Ausschmelzen zu schützen, muss als langfristige Maßnahme der Untergrund gekühlt werden.<ref>[1]. Permafrost gefährdet Stabilität des Untergrunds. Abgerufen am 4. September 2025.</ref> Als Kältemittel wird komprimiertes, flüssiges CO2 in Thermosiphons unter dem Gebäude verwendet.<ref>[2]Boden kühlen mit Thermisiphons. Abgerufen am 5. September 2025.</ref> Die Technik, mittels Einsatz von Wärmerohr den Untergrund zu kühlen, wird seit fast 50 Jahren bei der Trans-Alaska-Pipeline verwendet, wird aber hier erstmals in Europa im Gebirge eingesetzt.

Akademisches Projekt

Im Wintersemester 1998 stellte Gastdozent Valerio Olgiati zusammen mit der AG Corviglia Piz Nair Bahn an der ETH Zürich die Aufgabe der Planung einer neuen Bergstation inklusive Restaurant. Studierende waren u. a. Raphael Zuber, Tamara Bonzi und Helena Brobäck. Assistenten von Olgiati waren Daniel Bosshard, Patrick Gartmann und Mark van Kleef. Gastkritiker waren Helmut Federle und Christian Kerez. Jürg Ragettli hielt einen Vortrag über Technik und Landschaft.<ref>Bergstation Piz Nair, St. Moritz. Wintersemester 1998/99 bei Valerio Olgiati. ETH Zürich, Abteilung für Architektur, Zürich 1999</ref> Das wichtige Phänomen Permafrost wurde nicht erwähnt.

Alpiner Skirennsport

Bislang zweimal fanden in der Schweiz Olympische Winterspiele statt: 1928 und 1948, jeweils in St. Moritz. Anlässlich der Austragung 1948 wurden die alpinen Ski-Wettbewerbe im Skigebiet Corviglia ausgetragen, der Start der Männer-Abfahrt erfolgte am Piz Nair in einer Höhe von Vorlage:Höhe

Bereits fünfmal war St. Moritz Gastgeber von Alpinen Skiweltmeisterschaften. Anlässlich der Weltmeisterschaften 2003 entwarf der ehemalige Schweizer Skirennfahrer und spätere Pistenbauer Bernhard Russi die Piste Corviglia. Auf dieser Strecke wurden die Speed-Disziplinen der Männer ausgetragen. Der Start erfolgte östlich des Piz Nair unmittelbar unterhalb des Piz Nair Pitschen (Vorlage:Höhe) auf Vorlage:Höhe Der 150 m lange Starthang weist ein Gefälle von 45 Grad auf und gilt als längster und steilster Startabschnitt im Skirennsport. Die Fahrer beschleunigen innerhalb von sechs Sekunden von 0 auf 140 km/h.<ref>https://www.skiweltcup-stmoritz.ch/. Abgerufen am 24. April 2020.</ref>

Routen zum Gipfel

Sommerrouten

Von St. Moritz

Vom Pass Suvretta

Über die Fuorcla Schlattain

Panorama

Vorlage:Panorama

Galerie

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Literatur

Quelle

<references> <ref name="SwissTopo">Höhe gemäß SwissTopo (Karten der Schweiz)</ref> </references>