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Pinnosa

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Datei:Hadwig02.jpg
Stifterbild der verlorenen Vita der Hl. Pinnosa und Cosmas und Damian: Hathwig, Äbtissin des Stifts Essen, überreicht unter Fürbitten Pinnosas der thronenden Maria die Handschrift. Umzeichnung von 1597

Die Heilige Pinnosa war die Vorgängerin der Ursula von Köln in der Legende über die elf oder elftausend Jungfrauen, die auf einer Pilgerfahrt von den Hunnen vor den Toren Kölns niedergemetzelt worden sein sollen.

Erstmals wurde Pinnosa Anfang des 10. Jahrhunderts im Sermo in Natali als Anführerin der heiligen Jungfrauen genannt und zu einer britannischen Königstochter erklärt.<ref>Wilhelm Levison: Das Werden der Ursula-Legende. In: Bonner Jahrbücher. Band 132, 1928, S. 1–25.</ref> Die Reliquien der Pinnosa wurden im Jahr 970 von Köln nach Gerresheim überführt, als Erzbischof Gero das dort wiedererrichtete Stift einweihte. In der ersten passio Ursulae im Kölner Codex 45 zwischen 946 und 962 wird Ursula schließlich als Anführerin der Jungfrauen genannt und setzt sich gegen Ende des 10. Jhd. durch.<ref>Guido Wagner: Vom Knochenfund zum Martyrium der 11000 Jungfrauen. Wurzeln und Entwicklung der Ursula-Legende und ihre Bedeutung für Köln als »Sacrarium Agrippinae«. In: Geschichte in Köln. Band 48, 2001, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|2198-0667|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}, S. 11–44.</ref><ref>Die heilige Ursula und ihre Gefährtinnen. ursulinen.de.</ref>

Eine weitere Reliquie, ein kleiner Schrein mit Gebeinen der Hl. Pinnosa, soll auf dem Kreuzaltar der Essener Stiftskirche gestanden haben. Am Fuß des Altars waren die vorhandenen Reliquien in 10 Versen verzeichnet. Im 17. Jahrhundert soll folgender ein Vers Vorlage:Inschrift dort hinzugefügt worden sein. Die Hl. Pinnosa sollte nach dem Äbtissinnenkatalog mit der 4. Äbtissin von Essen identisch gewesen sein. Am Feste der Eilftausend Jungfrauen wurde bei der ersten Vesper eine Kollekte von der Hl. Pinnosa und bei der zweiten Vesper ein Suffragium von derselben gesungen. Dies weist darauf hin, dass die Hl. Pinnosa mit der diesen Namen tragenden Gefährtin der Hl. Ursula identisch ist.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Der Prachteinband des Evangeliars der Äbtissin Theophanu zeigt ebenso wie die Nachzeichnung einer Handschrift, die die Äbtissin Hadwig in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts von einer Fuldaer Handschrift hatte abschreiben lassen, ein Bildnis der Hl. Pinnosa und der Hl. Walburg.<ref>{{#if: Vorlage:Str match |{{#if: Sonja Hermann| Sonja Hermann|{{#switch: {{#invoke:Str|left|{{#if: Vorlage:Str match |{{#invoke:Str|cropleft|nbn:de:0238-di081d007k0002002 |15 }}|{{#invoke:Str|cropleft|nbn:de:0238-di081d007k0002002 |7 }} }}|3}} |001=Rüdiger Fuchs, Britta Hedtke, Susanne Kern |002=Christine Wulf |003=Eberhard J. Nikitsch |004=Sabine Wehking, Christine Wulf |005=Julia Karg, Christine Steininger, Ramona Baltolu, Tanja Kohwagner-Nikolai |006=Tanja Kohwagner-Nikolai |007=Anna Weissmüller }}}}: DI 81: Stadt Essen (2011), Nr. 20 Domschatzkammer. In: {{#switch: {{#invoke:Str|left|{{#if: Vorlage:Str match |{{#invoke:Str|cropleft|nbn:de:0238-di081d007k0002002 |15 }}|{{#invoke:Str|cropleft|nbn:de:0238-di081d007k0002002 |7 }} }}|3}} |001=Die Inschriften der Stadt Mainz (= Die Deutschen Inschriften Online. 1 = Mainzer Reihe. Band 1). Teil 1: Die Inschriften des Domes und des Dom- und Diözesanmuseums von 800 bis 1350. |002=Die Inschriften des Kanonissenstifts Gandersheim und seiner Eigenklöster Brunshausen und Clus (= Die Deutschen Inschriften Online. 2 = Göttinger Reihe. Band 1). |003=Die Inschriften der „deutschen Nationalkirche“ Santa Maria dell’Anima in Rom (= Die Deutschen Inschriften Online. 3 = Römische Reihe. Band 1). Teil 1: Vom Mittelalter bis 1559. |004=Die Inschriften und Graffiti des Klosters Mariental (= Die Deutschen Inschriften Online. 4 = Göttinger Reihe. Band 2). |005=Die Inschriften der Nagelkapelle am Bamberger Dom (= Die Deutschen Inschriften Online. 5 = Münchener Reihe. Band 1). |006=Die textilen Inschriften der Stadt Bamberg (= Die Deutschen Inschriften Online. 6 = Münchener Reihe. Band 2). |007=Die Inschriften der Stadt Braunschweig (= Die Deutschen Inschriften Online. 7 = Göttinger Reihe. Band 3). Band 3: Die Inschriften des Klosters Riddagshausen und der in die Stadt Braunschweig eingemeindeten Dörfer. |#default=}} {{#invoke:Vorlage:URN|f|errHide=1|errNS=0|errClasses=error editoronly|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:URN}}{{#if: | Vorlage:URN – Parameter 3= wird nicht mehr unterstützt; bitte verwende resolver=}}{{#if: | ({{{Kommentar}}}).|.}} |{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}}}</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />