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Pik Ismail Samani

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Vorlage:Infobox Berg

Der Pik Ismail Samani (Vorlage:TgS-Cyrl) ist der höchste Berg Tadschikistans und der vierthöchste des Pamirs. Er ist seit 1998 zu Ehren des persischen Herrschers Ismail Samani benannt.

Geschichte

Zu Zeiten nach der russischen Eroberung und der Sowjetunion war er der höchste Berg des jeweiligen Landes. Er hieß von 1932 bis 1962 Pik Stalin, benannt nach Josef Stalin, und von 1962 bis 1998 Pik Kommunismus.<ref name="point73">Pointdexter, Joseph: Zwischen Himmel und Erde. Die 50 höchsten Gipfel. Könemann, Köln 1999, ISBN 3-8290-3561-6, S. 73</ref> Der heutige Name geht auf Ismail Samani (tadschikisch Vorlage:Lang/Vorlage:Lang) zurück, den Emir des Samanidenreichs, der in Tadschikistan als „Vater des Vaterlandes“ verehrt wird. Der altpersische Herrscher wurde 849 n. Chr. in Balch (heutiges Afghanistan) geboren und starb 907 n. Chr. in Buchara (heutiges Usbekistan).

Bis 1928 wurde der knapp 90 km entfernte Pik Lenin (Vorlage:Höhe) für den höchsten Berg im sowjetischen Teil des Pamir gehalten. Eine Berechnung der Deutsch-Sowjetischen Alai-Pamir-Expedition unter Willi Rickmer Rickmers zeigte jedoch noch eine höhere Erhebung. Anfangs wurde der Gipfel mit dem Pik Garmo identifiziert; erst 1932 wurde durch weitere sowjetische Expeditionen klar, dass es sich um zwei verschiedene Berge handelt.

Im Jahr 1933 erfolgte durch eine große sowjetische Expedition die Erstbesteigung des Pik Stalin. Man hatte erhebliche Schwierigkeiten wegen der Höhe und der extremen Kälte; von den sechs Bergsteigern der Spitzengruppe konnte nur Jewgeni Abalakow am 3. September 1933 die Erstbesteigung vollenden. Diese Besteigung gilt jedoch nicht als sicher.<ref>Cedric Gras: "Stalins Alpinisten", S. 45</ref> Expeditionsleiter Nikolai Gorbunow musste kurz vor dem Gipfel aufgeben. Ein Bergsteiger war beim Aufstieg verunglückt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref name="point73" />

Der Berg ist einer der fünf auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR liegenden Siebentausender-Gipfel. Der Schneeleopard-Orden wird an die Bergsteiger verliehen, die alle fünf Gipfel bezwungen haben.

Drei Gletscher (Fortambek-, Moskwin- und Walter-Gletscher) liegen an der Nordseite des Berges.

Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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