Picchu Picchu
Der Picchu Picchu (Nevado Pichu Pichu) ist der kleinste der drei Vulkane in der Nähe der Stadt Arequipa im Süden Perus. Verglichen mit Misti (Vorlage:Höhe) und Chachani (Vorlage:Höhe) ist der Picchu Picchu mit 5665 Metern<ref>Vorlage:Peakbagger</ref><ref name="summitpost">Picchu Picchu. summitpost.org; abgerufen am 17. November 2009.</ref> ein wenig niedriger. Zudem liegt er weiter entfernt vom Stadtgebiet und bietet aufgrund der klareren Luft eine bessere Fernsicht.<ref>Beschreibung. colca.de, Homepage eines kommerziellen Besteigungsanbieters; abgerufen am 16. November 2009.</ref> Eine Besteigung ist wie auch bei Misti und Chachani das ganze Jahr über möglich.<ref name="summitpost" />
Der Gipfelgrat mit seinen 7 Gipfeln<ref name="summitpost" /> weist eine ungewöhnliche Zickzack-Struktur auf, welcher der Vulkan seinen Namen Picchu Picchu, zu deutsch „Spitze Spitze“, verdankt; das Wort Picchu stammt aus dem Quechua und bedeutet Berg.<ref>Vorlage:Toter Link solperu.de; abgerufen am 17. November 2009.</ref> Leicht erkennbar innerhalb dieses Zickzack ist die liegende Gestalt eines Menschen – der Sage nach eines berühmten Inkas – der sich an dieser Stelle zum Schlafen hingelegt haben soll.<ref>Informationen zum Berg (insbesondere zur Legende). linda-arequipa.com (spanisch); abgerufen am 17. November 2009.</ref>
An den Hängen des Berges wurden auf etwa 5600 Metern noch Ruinen und Opferstellen der Inkas gefunden.<ref>Johan Reinhard: High-Altitude Archeology and Andean Mountain Gods. (PDF) Vorlage:Toter Link In: American Alpine Journal (AAJO), 1983, S. 64.</ref> Wahrscheinlich diente der gesamte Hauptgipfel als Plateau für Zeremonien, das aber inzwischen eingestürzt ist.<ref>Jim Underwood: Cordillera Occidental, High Altitude Archaeology and Various Ascents. In: American Alpine Journal 1998 S. 257f. (AAJO) (PDF)Vorlage:Toter Link</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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