Photovoltaikanlage Kobern-Gondorf
| Photovoltaikanlage und -testgelände Kobern-Gondorf | ||||||
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| Lage
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| Koordinaten | 50° 17′ 38″ N, 7° 27′ 18″ O
{{#coordinates:50,29387|7,454985|primary
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dim=1000 | globe= | name=Photovoltaikanlage und -testgelände Kobern-Gondorf | region=DE-RP | type=building
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| Land | Datei:Flag of Germany.svg Deutschland | |||||
| Daten
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| Typ | Photovoltaikanlage | |||||
| Primärenergie | Solarenergie | |||||
| Leistung | anfangs 340 kWp, heute 500 kWp<ref name="Viva" /> | |||||
| Betreiber | VIVA Solar Energietechnik<ref name="Viva" /> (bis 2009: RWE) | |||||
| Betriebsaufnahme | 17. Oktober 1988<ref name="Daberkow" /> | |||||
Die Photovoltaikanlage Kobern-Gondorf ist eine Photovoltaikanlage in Kobern-Gondorf am Nordufer der Untermosel bei Koblenz in Rheinland-Pfalz.
Das Solarkraftwerk war zum Zeitpunkt der Fertigstellung 1988 mit einer Spitzenleistung von 340 kWp die größte derartige Anlage in Europa.<ref name="profi" /> Sie wurde vom Betreiber RWE Energie in Kooperation mit dem Anlagenbauer AEG zu Test- und Demonstrationszwecken geplant und errichtet.<ref name="Müller" />
Das Gelände hat eine Fläche von rund 60.000 m². Die Anlage ist größtenteils als Freiflächenanlage ausgeführt. Die Modultische sind rund um ein zentrales Gebäude angeordnet, welches für die Betriebsführung der Anlage, aber auch als Informations- und Seminarzentrum genutzt wird. In der ersten Ausbaustufe (1988–1991) bestand die Anlage aus etwa 7800 Modulen (ca. 340.000 Solarzellen) verschiedener Technologien und Herkunftsländer, die in 8 Generatorgruppen zusammengeschaltet waren.<ref name="Daberkow" />
Aufbauend auf den ersten Erkenntnissen aus der Anlage Kobern-Gondorf errichtete RWE 1991 mit der Photovoltaikanlage Neurather See bei Grevenbroich-Neurath eine zweite, ähnliche Anlage.<ref name="Daberkow" />
Anfang 2009 wurde die Anlage in Kobern-Gondorf von RWE an das Unternehmen VIVA Solar Energietechnik GmbH aus Bendorf abgegeben. Viva Solar erneuerte einen großen Teil der inzwischen veralteten oder defekten Module und baute neue Module mit einer Leistung von 140 kWp hinzu, so dass die Anlagenleistung auf 500 kWp angehoben wurde. Die Anlage wird heute für die kommerzielle Stromproduktion, aber auch als Testfeld für PV-Module, Nachführsysteme und Wechselrichter genutzt.<ref name="Viva" /><ref name="ZI Eifel" />
Siehe auch
Weblinks
- www.vivasolar.de: Offizieller Internetauftritt des Betreibers VIVA Solar
Einzelnachweise
<references>
<ref name="profi">
Photovoltaikgroßanlage Kobern-Gondorf. Energieprofi.eu, abgerufen am 18. Januar 2013.
(Anmerkung: In der Quelle wird fälschlich eine Spitzenleistung von "rund 1 MW" [sic!] angegeben. Hierbei handelt es sich wohl um eine Verwechslung.)
</ref>
<ref name="Viva">
VIVA Solar Energietechnik GmbH (Hrsg.): Tag der offenen Tür am 8. Mai 2010. VIVA Solar gibt Einblick in Photovoltaik – Testgelände Kobern-Gondorf. Anzeige. Andernach 2010.
</ref>
<ref name="ZI Eifel">
Photovoltaik-Testzentrum Kobern-Gondorf. Zukunftsinitiative Eifel, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Februar 2013.
</ref>
<ref name="Daberkow">
Christian Daberkow: Solarenergie in Deutschland. Facharbeit im Fach Erdkunde. 1997 ([<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Volltext online ( vom 7. Januar 2010 im Internet Archive) Online]).
</ref>
<ref name="Müller">
Leonhard Müller: Handbuch der Elektrizitätswirtschaft: Technische, wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen. 2. Auflage. Springer, 2001, ISBN 3-540-67637-6, S. 234 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
</ref>
</references>