Zum Inhalt springen

Phenylarsonsäure

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Phenylarsonsäure
Keilstrichformel zur Verdeutlichung der Geometrie
Allgemeines
Name Phenylarsonsäure
Andere Namen

Benzolarsonsäure

Summenformel C6H7AsO3
Kurzbeschreibung

weißer geruchloser Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 202-631-9
ECHA-InfoCard 100.002.393
PubChem 7365
ChemSpider 7087
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 202,04 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,760 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

158 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

wenig löslich in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-GefahrstoffkennzeichnungVorlage:CLH-ECHA<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301​‐​331​‐​410
P: 273​‐​301+310​‐​304+340<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Phenylarsonsäure ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Arsensäurederivate, bei der eine Hydroxygruppe durch eine Phenylgruppe ersetzt ist.

Gewinnung und Darstellung

Phenylarsonsäure kann auf mehreren Wegen synthetisiert werden, wird jedoch meist durch Reaktion von Phenyldiazoniumsalzen mit Natriumarsenit in Gegenwart von Kupfer(II)-Katalysatoren hergestellt.<ref>Bullard, R. H.; Dickey, J. B.: Vorlage:Linktext-Check In: Organic Syntheses. 15, 1935, S. 59, doi:10.15227/orgsyn.015.0059; Coll. Vol. 2, 1943, S. 494 (PDF).</ref>

<math>\mathrm{C_6H_5N_2^+ NaAsO_3H_2 \longrightarrow C_6H_5AsO_3H_2 + Na^+ + N_2}</math>

Sie wurde zuerst von Michaelis und Loesner hergestellt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Eigenschaften

Phenylarsonsäure ist ein brennbarer weißer geruchloser Feststoff, der wenig löslich in Wasser ist. Er zersetzt sich oberhalb von 158 °C.<ref name="GESTIS" />

Verwendung

Phenylarsonsäure dient als Ausgangsstoff für andere arsenorganische Verbindungen, von denen einige, z. B. Roxarson und Natriumhydrogenarsanilat, in der Tierernährung verwendet werden.

Es wird auch als Fällungsreagenz für vierwertige Metallionen wie Zinn(IV), Zirconium(IV) und Thorium(IV) verwendet.<ref name="buch">A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-012641-9, S. 810.</ref>

Einzelnachweise

<references />