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Pfälzer Höhenweg

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Pfälzer Höhenweg

Wegmarkierung am Donnersberg
Wegmarkierung am Donnersberg
Karte
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Daten
Länge ≈ 112 kmdep1
Lage Nordpfälzer Bergland
Markierungszeichen blau-weiße Welle
Startpunkt Winnweiler
49° 34′ 13″ N, 7° 51′ 21,3″ O
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Zielpunkt Wolfstein
49° 35′ 3,1″ N, 7° 36′ 21,8″ O
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Typ Prädikatswanderweg
Höhenunterschied 539 m
Höchster Punkt 687 m
Niedrigster Punkt 148 m
Schwierigkeitsgrad leicht bis mittel
Besonderheiten drittlängster Prädikats­wanderweg in der Pfalz

Der Pfälzer Höhenweg im Nordpfälzer Bergland ist mit 112 km Länge und sieben ausgewiesenen Tagesetappen der drittlängste Prädikatswanderweg – nach dem Pfälzer Weinsteig und dem Pfälzer Waldpfad – in der Pfalz (Rheinland-Pfalz). Eröffnet wurde der Fernwanderweg im Herbst 2010.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. In: Ruhr Nachrichten, 23. September 2010. Abgerufen am 6. November 2013.</ref> Ein Jahr danach, im September 2011, erhielt er seine Prämierung als Prädikatswanderweg.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. Website von Rheinland-Pfalz-Tourismus. Abgerufen am 6. November 2013.</ref>

Verlauf

Der Pfälzer Höhenweg führt in einem Halbkreis zunächst nördlich um den Donnersberg, den höchsten Berg des Nordpfälzer Berglands und der gesamten Pfalz, dann durch die Bachtäler nordwestlich des Bergmassivs. Ausgangspunkt im Osten ist Winnweiler, Endpunkt im Westen der Bahnhof Wolfstein. Die im Frühjahr 2011 eröffnete Wanderroute verläuft gänzlich innerhalb des Nordpfälzer Berglands. Sein Wegezeichen/Logo ist wie das der beiden anderen Wege ein in einem quadratischen Feld angedeuteter Berghang mit den Besonderheiten Farbe Blau/Weiß und stilisierte Wolke und eingeschriebenem Wegenamen. Vom Stahlberg bis Obermoschel verläuft er gemeinsam mit dem Fernwanderweg Nahegau-Wasgau-Vogesen.

Charakteristik

Der Wanderweg erschließt mit seinen Steigungs- und Gefällstrecken eine der wesentlichen touristischen Attraktionen der Pfalz, das großflächig bewaldete Mittelgebirge des Nordpfälzer Berglands. So kommen 3300 Höhenmeter bergan und 3200 bergab zustande; der tiefste Punkt liegt mit 148 Meter in der Kleinstadt Meisenheim und der höchste mit 687 Meter auf dem Gipfel des Donnersbergs. Anschließend verläuft der Wanderweg zum Teil durch die Täler von Alsenz, Moschel, Glan und Lauter, die zum System des Rheinzuflusses Nahe gehören.

Stationen und ausgewählte Sehenswürdigkeiten

Für die gesamte Wanderung werden sieben Etappen mit einer Länge zwischen knapp 12 und gut 22 km empfohlen. Stationen und Sehenswürdigkeiten werden teilweise ausführlicher durch verschiedene Interessenverbände behandelt.<ref name="pfalz-touristik">Pfalz-Touristik: Sport und Fitness. Abgerufen am 8. April 2011 (Menüpunkt).</ref><ref name="wanderportal-pfalz">Wanderportal Pfalz: Wandern. Abgerufen am 8. April 2011 (Menüpunkt).</ref>

Etappen des Pfälzer Höhenwegs
Start Ziel Streckenlänge (km) Stationen
1. Winnweiler Dannenfels 16,6 Kreuzkapelle, Imsbach, Besucherbergwerk Weiße Grube
2. Dannenfels Bastenhaus 15,2 Donnersberg-Gipfel, Keltenwall, Ludwigsturm und Sender Donnersberg, Burgenring um das Bergmassiv mit Falkenstein sowie Tannenfels, Wildenstein und Hohenfels
3. Bastenhaus Rockenhausen 15,6 Burgruine Ruppertsecken, Turmuhrenmuseum
4. Rockenhausen Obermoschel 19,6 Ruine der „Moschellandsburg“
5. Obermoschel Meisenheim 12,9 Historischer Stadtkern von Meisenheim
6. Meisenheim Lauterecken 15,3 Ehemalige Schule Lohnweiler
7. Lauterecken Wolfstein 22,2 Schloss Lauterecken, Burgen Alt-Wolfstein und Neu-Wolfstein

Literatur

  • Wander-Auftakt mit Prädikat. In: Die Rheinpfalz, LEO Saison „Frühling“. Ludwigshafen April 2011, S. 8–11.
  • Pfälzer Weitwanderwege: Pfälzer Weinsteig – Pfälzer Waldpfad – Pfälzer Höhenweg (= Rother Wanderführer). 2. Auflage. Bergverlag Rother, Oberhaching 2016, ISBN 978-3-7633-4401-7.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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