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Pettstädt

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Pettstädt ist ein Ortsteil der Stadt Weißenfels im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Datei:Pettstädt 001.jpg
Pettstädt, Luftaufnahme (2017)
Datei:Pettstädt 003, Windmühle.jpg
Pettstädt, Windmühle, Luftaufnahme (2017)
Datei:PettstädtKirche1.JPG
Kirche St. Anna

Geschichte

Der Ort, der 1589 noch Böttstedt geschrieben wurde, war ein Amtsdorf des sächsischen Amtes Freyburg, in dem 19 besessene Männer mit ihren Familien lebten, darunter sechs Anspänner und 13 Hintersättler. Die Dorfflur grenzte mit der Flur von Markröhlitz. Beide Fluren trennte die Hallische Straße. Ferner grenzten Obschütz und Roßbach, getrennt durch die Merseburgische Straße, sowie Almsdorf und Leiha an die Ortsflur. Der Ort gehörte zur Gutsherrschaft Goseck. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam Pettstädt 1815 zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Querfurt im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1950 gehörte.<ref>Der Landkreis Allenstein im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Februar 2025; abgerufen am 14. Oktober 2025.</ref> Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung nach Storkau.<ref>Pettstädt im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>

Pettstädt liegt am Ökumenischen Pilgerweg<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie, Abruf am 02.02.2022 (Memento vom 20. Juli 2007 im Internet Archive)</ref> als Teil des Jakobswegs. In der Kirche St. Anna, direkt am Pilgerweg gelegen<ref>http://www.ekd.de/kiba/projekte.php?action=projectdetail&id=481&image=3</ref>, wurden im Zuge einer umfassenden Renovierung im Jahr 2009 die zwei gotischen Maßwerkfenster und das romanische Rundbogenfenster des Chores mit Glasmalereien der Weißenfelser Künstlerin Christina Simon versehen<ref>Trio findet beim Lärm der Bohrmaschine seinen Platz In: Mitteldeutsche Zeitung vom 16. April 2009, abgerufen am 12. Juli 2021</ref>, die auf die Legenden um St. Anna als Namenspatronin der Kirche und St. Jakobus dem Älteren als Namenspatron des Pilgerweges Bezug nehmen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 6. März 2016 im Internet Archive)</ref>

Bis zum 1. September 2010 war Pettstädt ein Ortsteil der Gemeinde Storkau, die dann nach Weißenfels eingemeindet wurde.

Sender Pettstädt

Südwestlich der Ortschaft Pettstädt befindet sich der Sender Pettstädt, der seit dem 1. Dezember 2017 DAB+ verbreitet.<ref>http://www.digitalradio.de/index.php/de/startseite-news-digitalradio/item/media-broadcast-baut-sendernetz-fuer-1-nationalen-digitalradio-multiplex-auf-120-senderstandorte-aus</ref>

Digitales Radio

Digitaler Hörfunk im DAB+-Standard wird in vertikaler Polarisation im Gleichwellenbetrieb (Single Frequency Network) mit anderen Sendern ausgestrahlt.

Block Programme ERP 
(kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Gleichwellennetz (SFN)
5C 
Deutschland 
(D__00188)
DAB+-Multiplex von Media Broadcast: 10 ND
6B
MDR S-ANHALT
(D__00309)
DAB-Block des MDR: 8,9 ND Brocken, Burg, Dequede, Eisleben, Erxleben (Haldensleben), Hettstedt, Genthin, Jessen, Klötze, Kulpenberg, Petersberg, Pettstädt (Weißenfels), Salzwedel, Schneidlingen, Stendal, Wittenberg, Zeitz


11C 
S-Anhalt 11C
(D__00198)
DAB-Block der Media Broadcast: 5 ND Brocken, Burg, Dequede, Petersberg, Pettstädt (Weißenfels), Schneidlingen, Wittenberg/Gallunberg


Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Pettstädt (Weißenfels) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 51° 14′ N, 11° 53′ O

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