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Peter Ries (Theaterregisseur)

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Peter Ries (* 23. August 1942 in Bad Warmbrunn, Provinz Niederschlesien; † 23. April 2019<ref>Traueranzeigen, abgerufen am 2. Mai 2019</ref>) war ein deutscher Theaterregisseur, Autor und künstlerischer Leiter von Theaterfestivals.

Leben

Peter Ries entstammte einer künstlerischen Familie. Sein Vater Günther Ries war Musiker und Jurist, während seine Mutter Gertrud Ries (geborene Hahlo) Bildhauerin war. Nachdem seine Familie Bad Warmbrunn 1943 verlassen hatte, wuchs er in Oldenburg auf. 1953 zog die Familie nach Hannover. Nach dem Abitur 1964 studierte er in West-Berlin an der Freien Universität (FU) Germanistik und Theaterwissenschaft. Während seiner Studienzeit arbeitete er maßgeblich am Studententheater der FU mit und hospitierte in der Dramaturgie des Schillertheaters, wo er als Regieassistent unter anderem von Max P. Ammann, Boleslaw Barlog, Samuel Beckett, Hans Hollmann, Fritz Kortner, Hans Schweikart und George Tabori arbeitete. Daneben machte er eine Ausbildung zum Schauspieler und übernahm auch kleinere Rollen am Schillertheater.

Von 1970 bis 1971 war Peter Ries Oberspielleiter Schauspiel am Theater Biel-Solothurn in der Schweiz. 1971 ging er als Referent von Kurt Hübner an das städtische Theater Bremen, wo er bis 1974 neben seiner Arbeit als Regisseur und Dramaturg auch für die Öffentlichkeitsarbeit des Theaters verantwortlich war. Von 1977 bis 1979 war Ries Oberspielleiter Schauspiel am städtischen Theater Bielefeld. Seitdem arbeitete er als freier Regisseur, Autor, Produzent und Leiter von Theaterfestivals. Peter Ries hat mehr als 100 Inszenierungen an deutschsprachigen Theatern künstlerisch geleitet. 1999/2000 ließ er sich zum systemischen Organisationsberater und Coach ausbilden und war seit 2001 neben seiner Theaterarbeit in diesem Bereich auch für kulturelle Einrichtungen der Landeshauptstadt Hannover tätig, wo er lebte.<ref>Annette Stiekele: Glanz und Elend der Manager. 26. März 2010, abgerufen am 25. April 2019.</ref>

Regie und künstlerische Leitung (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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